Veranstaltungen

Eintrittsermäßigung gilt für Schüler, Studenten, Arbeitssuchende sowie Schwerbehinderte und Inhaber eines FreiwilligenPasses des Landes Brandenburg

Donnerstag
06.
Oktober 2022
19.00 Uhr

Mathijs Deen
(c) Peter Arno Broer

 

Niederländische Autoren im Land Brandenburg 2022
Mathijs Deen
"Der Holländer"

Aus dem Niederländischen von Andreas Ecke.
Moderation: Jan Konst

Rathenow | Stadtbibliothek Rathenow | Schleusenplatz 4

Karten unter:
03385 / 512683

Eintritt: 7 €

RESERVIEREN

Ein Toter im Watt zwischen Holland und Deutschland. Kompetenzgerangel zwischen niederländischer und deutscher Polizei. Ein Fall für Liewe Cupido, genannt »der Holländer«.
Es soll eine ruhige Fahrt übers Wattenmeer für Geeske Dobbenga werden, die letzte vor ihrer Pensionierung beim niederländischen Grenzschutz. Doch in der Emsmündung stößt ihr Patrouillenboot auf eine Leiche. Bevor die Flut sie wegträgt, bringen Geeske und ihre Mannschaft sie nach Delfzijl in den Niederlanden. Damit beginnen die Probleme: Der Tote war Deutscher, und sein Fundort liegt in umstrittenem Grenzgebiet. Während der Streit um die Zuständigkeit beiderseits der Grenze eskaliert und die Fragen rund um den toten Wattwanderer sich häufen, schickt die Bundespolizei See in Cuxhaven heimlich einen Ermittler nach Delfzijl: Liewe Cupido, gebürtiger Deutscher, aber auf der niederländischen Insel Texel aufgewachsen. Seine deutschen Kollegen nennen diesen eigenwilligen, schweigsamen Typen: den Holländer. Wer, wenn nicht er, könnte den Fall lösen?

Mathijs Deen, geboren 1962, ist Schriftsteller und Radioproduzent. Er veröffentlichte Romane, Kolumnen und einen Band mit Kurzgeschichten, der für den renommierten AKO-Literaturpreis nominiert war. 2018 wurde ihm für die literarische Qualität seines Werks der Halewijnpreis verliehen. Bei mare erschienen bisher sein Romane Unter den Menschen (2019) und Der Schiffskoch (2021).
Jan Konst Jan Konst (*1963) arbeitet an der Freien Universität Berlin und ist Lehrstuhlinhaber Niederländische Philologie: Literaturwissenschaft. Seine akademischen Publikationen widmen sich der frühmodernen Literatur, den niederländisch-deutschen Literaturbeziehungen und der niederländischsprachigen Gegenwartsliteratur.
Zuletzt erschienen (Oktober 2021): Na de revolutie. Kind van de jaren zeventig (Nach der Revolution. Kind der siebziger Jahre) – eine autobiografisch geprägte Kulturgeschichte eines Jahrzehnts des sozialen Wandels und der indivuduellen Entfaltung.

Eine Veranstaltung der Stadtbibliothek Rathenow und des Brandenburgischen Literaturbüros. Mit freundlicher Unterstützung der Botschaft des Königreichs der Niederlande

Freitag
07.
Oktober 2022
ab 18.00 Uhr

 

Potsdamer Leseclubs 2022

Lesen, Reden, Feiern!

Potsdam | verschiedene Standorte |

Karten unter:
0331 / 2804103

Eintritt: 15 €

An sechs attraktiven Orten in Potsdam am 7.Oktober 2022 gleichzeitig. Kleine Teilnehmergruppen. Autorinnen und Autoren sind anwesend.
Abschlussveranstaltung mit Musik und Empfang in der Villa Quandt.

Anmeldung unter
Unkostenbeitrag: 15,- Euro

Was ist im Unkostenbeitrag enthalten?

- Zutritt zum Leseclub (15-20 Gäste)
- Sie bekommen das jeweilige Buch Ihres Leseclubs kostenfrei zugeschickt
- Sie sind zur Abschlussveranstaltung mit Musik in der Villa Quandt (ab 20 Uhr) eingeladen.

Bitte lesen Sie, wenn möglich, das Buch vorher, um sich mit anderen darüber austauschen zu können. Die Autorin bzw. der Autor ist anwesend und steht für Fragen zur Verfügung. Ein Moderator führt durch den Abend.

Fragen an: Katarzyna Zorn
Brandenburgisches Literaturbüro
Tel.: 0331-2804103

Das Projekt wurde gefördert im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds bewilligt durch die ALG.
Kooperationspartner: Konrad-Adenauer-Stiftung, Politisches Bildungsforum Brandenburg. Mit freundlicher Unterstützung der Botschaft des Königreichs der Niederlande, Literaturladen Wist.
Das Brandenburgische Literaturbüro wird durch das Ministerium, für Wissenschaft, Forschung und Kultur der Landes Brandenburg gefördert.

Montag
10.
Oktober 2022
20.00 Uhr

Christiane Hoffmann
(c) Ekko von Schwichow

 

Lesung und Gespräch
Christiane Hoffmann
„Alles, was wir nicht erinnern. Zu Fuß auf dem Fluchtweg meines Vaters“
ZU FUSS AUF DEM FLUCHTWEG MEINES VATERS

Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2022
Moderation: Katarzyna Zorn

Potsdam | Villa Quandt | Große Weinmeisterstraße 46/47

Karten unter:
0331 / 2804103

Eintritt: 10 / 8 €

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Zu Fuß? Zu Fuß. Allein? Allein. Am 22. Januar 2020 macht sich Christiane Hoffmann in einem Dorf in Niederschlesien auf den Weg. Sie läuft 550 Kilometer nach Westen, es ist der Weg, auf dem ihr Vater im Winter 1945 vor der Roten Armee geflohen ist. Die Flucht prägt das Leben des damals Neunjährigen, es bleibt, wie bei so vielen Familien, eine Wunde. Nach dem Tod des Vaters kehrt die Tochter nach Rosenthal zurück, das jetzt Rózyna heißt. Sie sucht nach der Geschichte und ihren Narben.
Deutschland in den 1970er Jahren. Unter dem Tisch sitzen die Kinder. Oben seufzen die Erwachsenen, essen Schnittchen und reden über die verlorene Heimat. Sie übertragen ihre Verletzungen und Alpträume auf die nächste Generation. Was bleibt heute vom Fluchtschicksal? Wie gehen die Familien, wie gehen die Gesellschaften, Deutsche, Polen und Tschechen damit um? Auf ihrer Wanderung sucht Christiane Hoffmann nach der Gegenwart der Vergangenheit. Sie kämpft sich durch Hagelstürme und sumpfige Wälder. Sie sitzt in Kirchen, Küchen und guten Stuben. Sie führt Gespräche – mit anderen Menschen und mit sich selbst. Ihr Buch überführt die Erinnerung an Flucht und Vertreibung ins 21. Jahrhundert und mahnt an die Schrecken des Krieges, es verschränkt die Familiengeschichte mit der Historie, Zeitzeugenberichte mit Begegnungen auf ihrem Weg. Doch es ist vor allem ein sehr persönliches Buch, geschrieben in einer literarischen Sprache, eine Suche nach dem Vater und seiner Geschichte, nach dem, was er verdrängte, um zu überleben.

Christiane Hoffmann ist Erste Stellvertretende Sprecherin der Bundesregierung. Hoffmann studierte Slawistik, osteuropäische Geschichte und Journalistik in Freiburg, Leningrad und Hamburg. Sie arbeitete fast 20 Jahre für die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» und berichtete als Auslandskorrespondentin aus Moskau und Teheran. Anfang 2013 wechselte sie als stellvertretende Leiterin ins Hauptstadtbüro des «Spiegel». Seit 2018 war sie dort Autorin und häufiger Gast in Rundfunk und Fernsehen. Hoffmann ist die Tochter zweier Flüchtlingskinder. Ihre Vorfahren väterlicherseits stammen aus Schlesien, die Familie ihrer Mutter aus Ostpreußen.

Eine Kooperationsveranstaltung mit der Konrad-Adenauer-Stiftung Politisches Bildungsforum Brandenburg

Mittwoch
12.
Oktober 2022
18.30 Uhr

Antje Rávik Strubel
(c) Philipp von der Heydt

 

Deutscher Buchpreis 2021
Antje Rávik Strubel „Blaue Frau“

Lesung und Gespräch
Moderation: Hendrik Röder

Brieselang | Vereinsheim "Nachspielzeit" | Karl-Marx-Str. 146

Karten unter:
033232 / 338-95
oder: kontakt@bibliothek-brieselang.de

Eintritt: 10 €

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Begründung der Jury
"Mit existenzieller Wucht und poetischer Präzision schildert Antje Rávik Strubel die Flucht einer jungen Frau vor ihren Erinnerungen an eine Vergewaltigung. Schicht um Schicht legt der aufwühlende Roman das Geschehene frei. Die Geschichte einer weiblichen Selbstermächtigung weitet sich zu einer Reflexion über rivalisierende Erinnerungskulturen in Ost- und Westeuropa und Machtgefälle zwischen den Geschlechtern.“

Adina wuchs als letzter Teenager ihres Dorfs im tschechischen Riesengebirge auf und sehnte sich schon als Kind in der Ferne. Bei einem Sprachkurs in Berlin lernt sie die Fotografin Rickie kennen, die ihr ein Praktikum in einem neu entstehenden Kulturhaus in der Uckermark vermittelt. Von einem sexuellen Übergriff, den keiner ernst nimmt, unsichtbar gemacht, strandet Adina nach einer Irrfahrt in Helsinki. Im Hotel, in dem sie schwarzarbeitet, begegnet sie dem estnischen Professor Leonides, Abgeordneter der EU, der sich in sie verliebt. Während er sich für die Menschenrechte stark macht, sucht Adina einen Ausweg aus dem inneren Exil. Der Roman von Antje Rávik Strubel, »Blaue Frau«, erzählt aufwühlend von den ungleichen Voraussetzungen der Liebe, den Abgründen Europas und davon, wie wir das Ungeheuerliche zur Normalität machen.

Antje Rávik Strubel veröffentlichte die Romane ›Offene Blende‹ (2001), ›Unter Schnee‹ (2001), ›Fremd Gehen. Ein Nachtstück‹ (2002), ›Tupolew 134‹ (2004), ›Vom Dorf. Abenteuergeschichten zum Fest‹ (2007). Ihr Werk wurde mit zahlreichen Preisen geehrt, ihr Roman ›Kältere Schichten der Luft‹ (2007) war für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert und wurde mit dem Rheingau-Literatur-Preis sowie dem Hermann-Hesse-Preis ausgezeichnet, der Roman ›Sturz der Tage in die Nacht‹ (2011) stand auf der Longlist des Deutschen Buchpreises. Antje Rávik Strubel wurde mit einem Stipendium in die Lion-Feuchtwanger-Villa in Los Angeles eingeladen sowie als erster Writer in residence 2012 an das Helsinki Collegium for Advanced Studies. 2019 erhält sie den Preis der Literaturhäuser. Zuletzt erschien 2016 der Episodenroman ›In den Wäldern des menschlichen Herzens‹. Antje Rávik Strubel lebt in Potsdam.

In Kooperation mit dem Förderverein Bibliothek Brieselang.

Sonntag
16.
Oktober 2022
11.00 Uhr

Dagmar von Gersdorff
(c) Rüdiger von Treskow

 

Matinee in der Villa Quandt
Dagmar von Gersdorff
„Die Schwiegertochter. Das Leben der Ottilie von Goethe“

Lesung und Gespräch.
Moderation: Peter Walther

Potsdam | Villa Quandt | Große Weinmeisterstraße 46/47

Karten unter:
0331 / 2804103

Eintritt: 10 / 8 €

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Für ihren Schwiegervater, den Dichter und Staatsminister Johann Wolfgang von Goethe, war sie unentbehrlich: Ottilie von Goethe, eine geb. von Pogwisch aus schleswig-holsteinischem Uradel, war eine der unkonventionellsten, faszinierendsten, auch umstrittensten Frauen ihrer Zeit.
Obwohl ihre adelsstolzen Verwandten die Ehe mit August, dem unehelich geborenen Sohn des Dichters, nicht billigten, kam die Heirat zustande. Ottilie hatte dabei hauptsächlich ein Ziel: Goethes Schwiegertochter zu werden.
Die Ehe mit August erwies sich als problematisch, Ottilie suchte Trost in diversen Liebschaften. Doch ihre Heiterkeit, Intelligenz und Hilfsbereitschaft machten sie ihrem Schwiegervater bald unersetzlich. Nach Augusts frühem Tod sah Ottilie in der Sorge für Goethe und sein Werk ihre Lebensaufgabe. Und er förderte die geistigen Interessen der Mutter seiner drei Enkelkinder Walther, Wolfgang und Alma. Ottilie schrieb auch selbst, dichtete und gründete die Zeitschrift Chaos. Goethes letzte Worte gehörten Ottilie.
Dagmar von Gersdorff zeichnet das Bild einer geistreichen, liebeshungrigen, unkonventionellen Frau. Nach Goethes Tod musste sich Ottilie neu erfinden. Sie führte ein unstetes Leben zwischen Weimar, Wien und Italien. Den geistigen Größen ihrer Zeit durch Freundschaften verbunden, genoss sie, nicht nur als »Goethes Schwiegertochter«, bis zuletzt hohes Ansehen.
»Gerdorff gelingt es, in dieser Studie zwei zentrale Aspekte der Biographie Ottilies überzeugend zu verschränken. ... Eine neue Sicht, die Ottilie gleichzeitig – aus heutiger Sicht – als modern erscheinen lässt.«
Manfred Osten, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Dagmar von Gersdorff, geb. von Forell, stammt aus Trier/Mosel. Sie lebt heute als Literaturwissenschaftlerin und Biographin in Berlin. Bekannt wurde sie durch ihre Biographien über bedeutende literarische und historische Persönlichkeiten: Marie Luise Kaschnitz, Bettina und Achim von Arnim, Goethes Mutter, Caroline von Günderrode, Goethes Enkel, Prinz Wilhelm von Preußen und Elisa Radziwill, Caroline von Humboldt. Ihr Werk wurde mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet.

Mittwoch
19.
Oktober 2022
19.30 Uhr

Lutz Seiler
(c) Jürgen Bauer

 

Lutz Seiler
"Stern 111" und "Schrift für blinde Riesen"

Lesung & Gespräch
Moderation: Hendrik Röder

Jüterbog | Kulturquartier | Mönchenkirchplatz 4

Karten unter:
03372 / 463140
oder: stadtbibliothek@jueterbog.de

Eintritt: 10 / 8 €

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Lutz Seilers Roman „Stern 111“ ist ein Panorama der ersten Nachwendejahre in Ost und West. Ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2020: Nach dem prämierten Bestseller Kruso führt Lutz Seiler die Geschichte in zwei großen Erzählbögen fort – in einem Roadtrip, der seine Bahn um den halben Erdball zieht, und in einem Berlin-Roman, der uns die ersten Tage einer neuen Welt vor Augen führt. Und ganz nebenbei wird die Geschichte einer Familie erzählt, die der Herbst 89 sprengt und die nun versuchen muss, neu zueinander zu finden. Mit seinem neuen Gedichtband kehrt der Autor nach zwei Romanen zurück in den Heimathafen der Gedichte. Zurück in die Stimmen der Kindheit, ins Waldstadion, den »Knochenpark« und zur Frage, wo unser »eignes schmales erdreich ankern kann«. Er entdeckt den »Ahnenapparat« seines vom Uranbergbau geschleiften Heimatdorfes, um dort »seinen Toten« zu lauschen. Er durchstreift die Klangwelt des märkischen Kieferngewölbes und ist unterwegs: ob in den Legenden von Trouville oder in Stockholm, seiner zweiten Heimat, immer auf der Suche nach einer »schrift für blinde riesen« und ihrem Blick dorthin, »wo die welt vermutet werden könnte.« Mit seiner suggestiven Stimme und einer gehärteten Sprache jenseits aller Moden eröffnet Lutz Seiler einen ureigenen poetischen Raum. Vor allem ist es die Materialität der Dinge, das Sprechen nah an den Substanzen – verwandelt in Rhythmus und Klang bilden sie den Erzählton seiner neuen Gedichte.

Lutz Seiler, geboren 1963 in Gera, lebt in Wilhelmshorst und Stockholm. Für sein lyrisches, erzählerisches und essayistisches Werk erhielt er zahlreiche renommierte Preise, u.a. den Deutschen Buchpreis 2014 für seinen Roman „Kruso“. Zuletzt erschien der Gedichtband „schrift für blinde riesen“ (2021)

Eine Veranstaltung des Brandenburgischen Literaturbüros und der Stadtbibliothek Jüterbog

Sonntag
13.
November 2022
11.00 Uhr

Jutta Hoffmann
(c) Joachim Gern

 

Matinee in der Villa Quandt
Jutta Hoffmann „Mit Arnim spazieren. Schloß Wiepersdorf – Poesie eines Dichterortes“

Einführung: Katja Stahl (Herausgeberin)

Potsdam | Villa Quandt | Große Weinmeisterstr. 46/47

Karten unter:
0331 / 2804103

Eintritt: 10 / 8 €

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25 Dichter der Gegenwart lassen sich von der Aura des romantischen Dichterorts Schloss Wiepersdorf und seiner Umgebung zu eigenen Schöpfungen inspirieren. Schloss Wiepersdorf wurde Anfang des 19. Jahrhunderts durch Bettina und Achim von Arnim zu einem Refugium der Romantik, zu einem Ort literarischer und künstlerischer Tradition. In der Zeit der DDR wurde an diese literarische Tradition angeknüpft und nach der Wende auf neue Weise mit Stipendiaten aller künstlerischer Genres weitergeführt. Katja Stahl hat eine Anthologie mit Gedichten von Stipendiaten aus dem Zeitraum von 1992 bis 2018 zusammengestellt: Wie spiegelt sich in ihnen die Begegnung mit dem romantischen Künstlerort Wiepersdorf, wie ist die Aura des Ortes erspürt worden? 25 Autoren der Gegenwart vermitteln ein Kaleidoskop ihrer Eindrücke des einstigen Arnim’schen Besitzes, seiner Geschichte und seiner Umgebung.

Jutta Hoffmann, geboren 1941, zählt zu den beliebtesten deutschen Bühnen- und Filmschauspielerinnen. Bekannt wurde sie durch die Fallada-Verfilmung »Kleiner Mann – was nun?«. Mit großem Erfolg arbeitete sie u.a. an Münchner, Hamburger und Salzburger Bühnen. 2017 wurde sie für ihre Rolle in dem Fernsehfilm »Ein Teil von uns« mit dem Grimme-Preis sowie dem Deutschen Schauspielerpreis ausgezeichnet.

Katja Stahl studierte Literaturwissenschaft und Geschichte in Darmstadt. 2010 veröffentlichte sie das Buch „Hier war die Luft einmal lateinisch“ über den Dichter Karl Krolow. Sie lebt seit 2014 im Niederen Fläming.

In Kooperation mit dem Freundeskreis Schloss Wieperdsorf e.V.

Donnerstag
17.
November 2022
19.00 Uhr

Rainald Grebe
(c) Gesa Simons

Tilla Kratochwil
Christine Fenzl

"Fallada. Ein Leben im Rausch"

Eine szenische Lesung mit Rainald Grebe, Tilla Kratochwil & Lutz Wessel

Rathenow | Schwedendamm 7

Karten unter:
03385 / 510232
oder: info@buchhandlung-tieke.de

Eintritt: 10 / 8 €

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Hans Fallada zählt zu den großen Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. Doch der Weg zur Schriftstellerei verlief nicht geradlinig. Anhand von Briefen erzählen der Liedermacher und Kabarettist Rainald Grebe und die Schauspielerin Tilla Kratochwil das widersprüchliche Leben des Schriftstellers.
"Er war ein süchtiger Mensch. Beim Schreiben süchtig, tablettensüchtig, morphiumsüchtig, alkoholsüchtig und süchtig nach Frauen." So schildert Anna Ditzen ihren Ehemann Rudolf Ditzen, der sich selbst Hans Fallada nennt, den Autor von "Kleiner Mann - was nun?" und "Wer einmal aus dem Blechnapf frisst" - Bestseller bis heute. Als sich die Lageristin Anna und der Annoncenwerber und Lokalreporter Rudolf 1928 kennenlernen, hat Rudolf bereits einen Selbstmordversuch, eine Morphinistenkarriere und einen zweieinhalbjährigen Gefängnisaufenthalt hinter sich. Was er noch vor sich hat, sind sein literarischer Durchbruch und die Liebe seines Lebens. Die Schauspieler Rainald Grebe und Tilla Kratochwil lesen Briefe von Anna und Rudolf Ditzen.

Rainald Grebe ist Autor, Dramaturg, Regisseur, Schauspieler, Comedian, Komponist, Liedersänger. Obstbauer. Zuletzt erschienen seine Erinnerungen "Rheinland Grapefruit. Mein Leben" (2021).

Tilla Kratochwil wuchs in Berlin auf und studierte von 1995 bis 1999 an der Hochschule für Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Sie war an mehreren bekannten Bühnen zu sehen, seit 2002 ist sie als freischaffende Theaterschauspielerin tätig.

Eine Veranstaltung des Brandenburgischen Literaturbüros und der Buchhandlung Tieke.

Dienstag
22.
November 2022
20.00 Uhr

Grit Poppe
(c) privat

 

Grit Poppe
"Rabenkinder" (Kriminalroman)

Moderation Hendrik Röder

Potsdam | Villa Quandt | Große Weinmeisterstr. 46/47

Karten unter:
0331 / 2804103

Eintritt: 10 / 8 €

RESERVIEREN

Ein toter Direktor eines Jugendwerkhofs, ein verschwundenes Kind und ein Ermittlerduo zwischen Ost und West:
Torgau am 10.11.1989: Hoffnung weht durch die kleine Renaissancestadt an der Elbe. Die Mauer ist gerade gefallen, da wird der Direktor des örtlichen Jugendwerkhofs tot aufgefunden. Beate Vogt von der Morduntersuchungskommission wird aus Leipzig geschickt, um zu klären, was passiert ist. Kurz nach der Befragung des 14-jährigen Insassen Andreas verschwindet dieser spurlos. Steckt er hinter der Tat? Ist er in den Westen geflüchtet, oder ist ihm etwas zugestoßen? Und dann bekommt Beate ungebetene Hilfe: Hauptkommissar Josef Almgruber aus Nürnberg soll ihr die westdeutsche Arbeitsweise nahebringen. Doch der hat keine Ahnung von DDR-Strukturen. Beate braucht keine Belehrungen und lässt ihn links liegen. Aber dann wird Beate bedroht und Almgruber zusammengeschlagen. Sie begreifen, dass sie zusammenarbeiten müssen. Ob sie wollen oder nicht.

Grit Poppe, geboren 1964 in Boltenhagen, studierte am Literaturinstitut in Leipzig und arbeitet als freiberufliche Autorin. Sie schreibt für Kinder, Jugendliche und Erwachsene Bücher. Ihr Jugendroman Weggesperrt wurde mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Gustav-Heinemann-Friedenspreis für Kinder- und Jugendbücher. Zuletzt erschienen sind der Roman "Angstfresser" (Mitteldeutscher Verlag, 2020), die Jugendromane "Alice Littlebird" (Peter Hammer Verlag, 2020) und "Verraten" (Dressler Verlag, Herbst 2020). Sie lebt in Potsdam.

Donnerstag
24.
November 2022
18.30 Uhr

Rainald Grebe
(c) Gesa Simons

Tilla Kratochwil
Christine Fenzl

"Fallada. Ein Leben im Rausch"

Eine szenische Lesung mit Rainald Grebe, Tilla Kratochwil & Lutz Wessel

Rheinsberg | Schloß Rheinsberg | Remise | Mühlenstraße 15A

Karten unter:
033931 / 39007
oder: mail@tucholsky-museum.de

Eintritt: 10 / 8 €

RESERVIEREN

Hans Fallada zählt zu den großen Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. Doch der Weg zur Schriftstellerei verlief nicht geradlinig. Anhand von Briefen erzählen der Liedermacher und Kabarettist Rainald Grebe und die Schauspielerin Tilla Kratochwil das widersprüchliche Leben des Schriftstellers.
"Er war ein süchtiger Mensch. Beim Schreiben süchtig, tablettensüchtig, morphiumsüchtig, alkoholsüchtig und süchtig nach Frauen." So schildert Anna Ditzen ihren Ehemann Rudolf Ditzen, der sich selbst Hans Fallada nennt, den Autor von "Kleiner Mann - was nun?" und "Wer einmal aus dem Blechnapf frisst" - Bestseller bis heute. Als sich die Lageristin Anna und der Annoncenwerber und Lokalreporter Rudolf 1928 kennenlernen, hat Rudolf bereits einen Selbstmordversuch, eine Morphinistenkarriere und einen zweieinhalbjährigen Gefängnisaufenthalt hinter sich. Was er noch vor sich hat, sind sein literarischer Durchbruch und die Liebe seines Lebens. Die Schauspieler Rainald Grebe und Tilla Kratochwil lesen Briefe von Anna und Rudolf Ditzen.

Rainald Grebe ist Autor, Dramaturg, Regisseur, Schauspieler, Comedian, Komponist, Liedersänger. Obstbauer. Zuletzt erschienen seine Erinnerungen "Rheinland Grapefruit. Mein Leben" (2021).

Tilla Kratochwil wuchs in Berlin auf und studierte von 1995 bis 1999 an der Hochschule für Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Sie war an mehreren bekannten Bühnen zu sehen, seit 2002 ist sie als freischaffende Theaterschauspielerin tätig.

Eine Veranstaltung des Brandenburgischen Literaturbüros und des Kurt Tucholsky Literaturmuseums.

Samstag
26.
November 2022
19.30 Uhr

Bastian Sick
(c) Till Gläser

 

Bastian Sick
Wie gut ist Ihr Deutsch?

Bastian Sick präsentiert knifflige Fragen und verblüffende Antworten aus dem Irrgarten der deutschen Sprache. Multimedia Vortrag

Potsdam | Hans Otto Theater | Schiffbauergasse 11

Karten unter:
0331 / 2804103
oder: 0331 / 9811-8

Eintritt: 12 / 10 € zzgl. Gebühren Schüler 5.- (nur verbindliche Reservierungen möglich)

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Was ist eine Kaltmamsell? Ist der Feinschmecker ein Gourmand, ein Gourmet, ein Bonvivant oder ein Sommelier? Wie nennen die Berliner den Berliner? Und wer war eigentlich die ursprüngliche treulose Tomate? Zum dritten Mal lädt Bestsellerautor Bastian Sick zum großen Deutschtest, und wieder wartet er nur mit den erlesensten und spannendsten Fragen auf. Manche sind leicht, manche sind schwer, die Antworten jedoch sind ausnahmslos immer faszinierend! Kurioses, Kniffliges und Humorvolles – rund um Wortschatz, Grammatik, Rechtschreibung oder Sprachgeschichte – lösen Aha-Momente aus und führen zu neuen Perspektiven auf die deutsche Sprache. Ein Quiz mit Witz und Verstand sowie mit lustigen Illustrationen und neuen Exemplaren der legendären Sick’schen Fundstücke.

Bastian Sick, geboren in Lübeck, studierte Geschichtswissenschaft und Romanistik. Während seines Studiums arbeitete er als Korrektor für den Hamburger Carlsen-Verlag. 1995 wurde er Dokumentationsjournalist beim SPIEGEL, 1999 wechselte er in die Redaktion von SPIEGEL ONLINE. Dort schrieb er ab 2003 die Sprachkolumne »Zwiebelfisch«. Aus diesen heiteren Geschichten über die deutsche Sprache wurde die Buchreihe »Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod«. Es folgten zahlreiche Fernsehauftritte und eine Lesereise, die in der »größten Deutschstunde der Welt« gipfelte, zu der 15.000 Menschen in die Köln-Arena strömten. Seitdem war Bastian Sick mehrmals mit Bühnenprogrammen auf Tournee, in denen er eine neuartige Mischung aus Lesung, Kabarett und Quizshow präsentierte. In vierzehn Jahren schrieb er vierzehn Bücher.

Eine gemeinsame Veranstaltung des Brandenburgischen Literaturbüros und des Hans Otto Theaters.