Aktuelle Veranstaltung

Eintrittsermäßigung gilt für Schüler, Studenten, Arbeitssuchende sowie Schwerbehinderte und Inhaber eines FreiwilligenPasses des Landes Brandenburg

Sonntag
08.
Oktober 2017
20.00 Uhr

Florian Lukas

Florian Lukas liest „Russengold“ von Richard Grosse

Potsdam | Villa Quandt | Große Weinmeisterstraße 46/47

Karten unter:
0331 / 2804103

Eintritt: 8 / 6 €

Berlin / Moskau, 1977: Kurz vor ihrem Abschluss an der Lomonossow Universität fei-ern Rainer und Ullrich mit ihren Kommilitonen Boris, Wolodja und Lena ausgelassen auf der Datsche von Wolodjas Eltern. Am nächsten Morgen ist Boris verschwunden. Er wird erst einige Tage später unter einer Schneedecke nahe der Datsche aufgefunden – tot. Da DDR-Bürger in den Vorfall verwickelt sind, fährt Kommissar Bircher nach Moskau. Doch er und sein sowjetischer Kollege müssen den Fall ungelöst ad acta legen. Zurück in Berlin, trifft Bircher erneut auf Rainer und Ullrich. Anscheinend verdienen sie sich durch unerlaubten Verkauf von Eheringen aus der UdSSR, sogenanntem Russengold, ein ansehnliches Zubrot. Dann stürzt Jakob Schukin von der Warschauer Brücke. Ein Zufall, dass auch er in Moskau studiert hat? Als Wolodja, der für ein Forschungsprojekt in Berlin weilt, ebenfalls umkommt, wird es für Bircher höchste Zeit zu handeln … Zu einer Zeit, als Berlin noch die Hauptstadt der DDR war, entfaltet sich zwischen Ostbahnhof, Alexanderplatz und Weidendammer Brücke ein mitreißendes Szenario, das den Leser in Atem hält.
Richard Grosse, 1944 in London geboren, wohnte viele Jahre im bekannten Hochhaus am Strausberger Platz. Er studierte Chemie und wurde 1983 zum Professor für Biochemie an der Akademie der Wissenschaften der DDR berufen. Nach Jahren in der Grundlagenforschung gründete er 1994 ein humangenetisches Labor in Berlin, das er bis heute leitet.
Florian Lukas wuchs in Berlin auf. 1990 drehte er seinen ersten Film „Banale Tage“ (Regie: Peter Welz). Es folgten zahlreiche Rollen in Fernseh- und Kinofilmen. Ein Schauspielstudium an der HFF Potsdam-Babelsberg brach er 1994 ab.
Einem größeren Kinopublikum wurde er mit dem Kinoerfolg „Der Eisbär“ (Til Schweiger) bekannt. Für seine Darstellungen in „St. Pauli Nacht“ (1998, Sönke Wortmann) und „Absolute Giganten“ (1998, Sebastian Schipper) erhielt Florian Lukas den Bayerischen Filmpreis als Bester Nachwuchsdarsteller. Für seine Rolle des Denis im internationalen Publikumshit „Good Bye, Lenin!“ (2003, Wolfgang Becker) erhielt er 2003 den Deutschen Filmpreis als Bester Nebendarsteller sowie einen Bambi. Es folgten weitere Auftritte in zahlreichen Kinofilmen. 2010 übernahm er eine Hauptrolle in der achtzehnteiligen Fernsehserie „Weissensee“.

Mit freundlicher Unterstützung durch den Literaturladen Wist