Aktuelle Veranstaltung

Eintrittsermäßigung gilt für Schüler, Studenten, Arbeitssuchende sowie Schwerbehinderte und Inhaber eines FreiwilligenPasses des Landes Brandenburg

Montag
20.
November 2017
19.00 Uhr

Joachim Król
(c) Emanuela Danielewicz

Lausitzer Lesart:
Der Schauspieler Joachim Król liest Petra Reski „Bei aller Liebe. Serena Vitales dritter Fall“.

Anschließend Gespräch mit der Autorin und Journalistin Petra Reski. Moderation: Katarzyna Zorn

Lübbenau | Schloss Lübbenau | Schloßbezirk 6

Karten unter:
03542-873-0
oder: info@schloss-luebbenau.de

Eintritt: 15 €

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In Palermo wird ein deutscher Staatsanwalt ermordet aufgefunden – ausgerechnet auf dem Straßenstrich der Transvestiten. Serena Vitale will mit dem Fall nichts zu tun haben, schließlich nehmen afrikanische Schlepperbanden all ihre Zeit in Anspruch, denn am Elend der Flüchtlinge wollen viele verdienen. Doch der Staatsanwalt ermittelte in Deutschland gegen die Mafia, und Serena Vitale ist sonnenklar, dass es sich keinesfalls um ein Verbrechen aus Leidenschaft handelt. Ihr bleibt nichts anderes übrig, als sich selbst in die Ermittlungen zu stürzen.

Petra Reski wurde im Ruhrgebiet geboren und lebt in Venedig. Seit 1989 schreibt sie über Italien – für Die Zeit, Geo, Merian, Focus und Brigitte – und immer wieder über das Phänomen Mafia. Sie drehte einen Film über Mafiafrauen und wurde für ihre Reportagen und Bücher mehrfach ausgezeichnet, in Deutschland zuletzt mit dem Journalistinnenpreis und als »Reporterin des Jahres«. In Italien erhielt sie für ihr Antimafia-Engagement den Premio Civitas und den Amalfi Coast Media Award. Petra Reski hat mehrere Romane und Sachbücher veröffentlicht, zuletzt bei Hoffmann und Campe Von Kamen nach Corleone. Die Mafia in Deutschland (2010), Palermo Connection (2014) und Die Gesichter der Toten (2015).
Ob als Fernsehstar oder Theaterschauspieler: Joachim Król (geboren 1957 in Herne) fühlt sich sowohl auf der Bühne als auch vor der Kamera zu Hause und kann sich zu den wenigen Glücklichen zählen, die von der Schauspielerei leben können. Der Darsteller mit polnischen Wurzeln blickt inzwischen schon auf eine lange Karriere zurück, dem Publikum ist er aber wahrscheinlich vor allem dank seiner Rolle im Frankfurter "Tatort" bekannt. Dabei spielte er nach seinem Schauspielstudium an der Otto-Falckenberg-Schule in München, die er von 1981 bis 1984 besuchte, zunächst Theater, zum Beispiel in Bochum und Köln. Zusätzlich konnte er aber auch erste Kino- und Fernsehrollen ergattern. Einige Zeit später – die Rollen waren inzwischen größer geworden – wurde Joachim Król für "Wir können auch anders ..." (1993) mit dem Deutschen Filmpreis als bester Darsteller ausgezeichnet, zwei Jahre später bekam er ihn erneut für die Komödie "Der bewegte Mann" (1994), die seinen Durchbruch darstellte. Danach wurden seine Engagements am Theater weniger, er konzentrierte sich voll und ganz auf seine Karriere vor der Kamera, konnte mit renommierten deutschen Regisseuren wie Tom Tywker ("Lola rennt"), Sönke Wortmann ("Das Superweib") und Doris Dörrie ("Bin ich schön?") zusammenarbeiten. Außerdem machte er als Commissario Brunetti in der "Donna Leon"-Reihe sowie als Titelheld in der Serie "Lutter" erste Erfahrungen im Krimifach.

Eine Veranstaltung des Schloßes Lübbenau, des Brandenburgischen Literaturbüros und der Lausitzer Rundschau. In Kooperation mit Konrad-Adenauer-Stiftung, Politisches Bildungsforum Brandenburg.