Wie sich die Intellektuellen und Künstler öffentlich zum Krieg verhalten haben, ist hinlänglich dokumentiert. Wie aber haben sie die Zeit privat erlebt und reflektiert? Aus einer Collage privater Texte entsteht das kollektive Tagebuch französischer und deutscher Autoren während der Zeit des Ersten Weltkriegs.
Illustriert werden die Texte durchgängig mit authentischen Farfotos, die von dem Franzosen Jules Gervais-Courtellemont und dem Deutschen Hans Hildenbrand aufgenommen wurden. Bild und Text ergeben eine Chronik jener Umbruchzeit, die das Ende des alten Europa markiert und heute als die eigentliche Zeitenwende im 20. Jahrhundert verstanden wird.
"Endzeit Europa. Ein kollektives Tagebuch deutschsprachiger
Schriftsteller, Künstler und Gelehrter im Ersten Weltkrieg",
Wallstein-Verlag, Göttingen 2008,
431 Seiten, 54 Farbabbildungen,
29,90 Euro
Weiter Informationen entnehmen Sie bitte dem »Flyer zur Ausstellung«
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