|
|
 |
|
|
Realisiert durch
|
|
|
|
 |
 |
2010
 |
September |
|
5. September 2010, 11:00 Uhr Alexander Gauland im Gespräch mit Meinhard Miegel: "Exit. Wohlstand ohne Wachstum" Potsdam, Villa Quandt, Große Weinmeisterstr.46/47, Tel. 0331-2804103
|
|
Das Wachstum der Wirtschaft ist zur Ersatzreligion unserer Gesellschaft geworden. Vielen gilt es als Voraussetzung für Wohlstand, persönliches Glück und ein funktionierendes Gemeinwesen. Doch was ist, wenn es kein Wachstum mehr gibt? Was kann, was sollte an seine Stelle treten, um uns ein erfülltes Leben zu ermöglichen? Auf diese drängenden Fragen gibt Meinhard Miegel, einer der renommiertesten Sozialwissenschaftler Deutschlands, profunde Antworten. Dass die beispiellose Wachstumsepoche, die die westliche Welt seit dem Zweiten Weltkrieg erlebt hat, zu Ende geht, sieht Miegel als Herausforderung und Chance zugleich. Denn längst mehrt dieses Wachstum nicht mehr unseren Wohlstand, sondern verzehrt ihn. Es überlastet die natürlichen Ressourcen, die Umwelt und nicht zuletzt die Menschen. Dringend geboten ist ein intelligenterer Umgang mit den Gütern der Erde, die Achtung von Umwelt und Natur, vor allem aber ein grundlegend verändertes Verständnis unserer Möglichkeiten und Bedürfnisse. Es geht um nichts Geringeres als ein zukunftsfähiges Lebenskonzept. Miegel bietet eine bestechende Zeitdiagnose und einen überzeugenden Entwurf dessen, was zu tun ist.
Eine Veranstaltung des Brandenburgischen LIteraturbüros mit freundlicher Unterstützung durch die Friedrich-Naumann Stiftung für die Freiheit/ Potsdam. Eintritt: 10,-/8,- Eoro |
|
|
|
6. September 2010, 19:30 Uhr "Lausitzer Lesart" präsentiert: Meinhard Miegel: "Exit. Wohlstand ohne Wachstum", Moderation: Johann Legner (Lausitzer Rundschau) Schloß Lübbenau, Schloßbezierk 6, Tel. 035 42 87 30
|
|
Das Wachstum der Wirtschaft ist zur Ersatzreligion unserer Gesellschaft geworden. Vielen gilt es als Voraussetzung für Wohlstand, persönliches Glück und ein funktionierendes Gemeinwesen. Doch was ist, wenn es kein Wachstum mehr gibt? Was kann, was sollte an seine Stelle treten, um uns ein erfülltes Leben zu ermöglichen? Auf diese drängenden Fragen gibt Meinhard Miegel, einer der renommiertesten Sozialwissenschaftler Deutschlands, profunde Antworten. Dass die beispiellose Wachstumsepoche, die die westliche Welt seit dem Zweiten Weltkrieg erlebt hat, zu Ende geht, sieht Miegel als Herausforderung und Chance zugleich. Denn längst mehrt dieses Wachstum nicht mehr unseren Wohlstand, sondern verzehrt ihn. Es überlastet die natürlichen Ressourcen, die Umwelt und nicht zuletzt die Menschen. Dringend geboten ist ein intelligenterer Umgang mit den Gütern der Erde, die Achtung von Umwelt und Natur, vor allem aber ein grundlegend verändertes Verständnis unserer Möglichkeiten und Bedürfnisse. Es geht um nichts Geringeres als ein zukunftsfähiges Lebenskonzept. Miegel bietet eine bestechende Zeitdiagnose und einen überzeugenden Entwurf dessen, was zu tun ist.
Eine Veranstaltung des Brandenburgischen Literaturbüros, des Schlosses Lübbenau und der Lausitzer Rundschau,
Moderation Hendrik Röder
Eintritt: 8,-/6,- Euro |
|
|
|
9. September 2010, 20:00 Uhr Thilo Sarrazin stellt sein Buch "Deutschland schafft sich ab: Wie wir unser Land aufs Spiel setzen" vor, Moderation Ralf Schuler (Märkische Allgemeine) Nikolaisaal, Wilhelm-Staab-Straße 10/11, 14467 Potsdam,
|
|
Als "spannenden Testfall" für die Streitkultur in Deutschland bezeichnet die Schriftstellerin Thea Dorn den Umgang mit Thilo Sarrazins strittigen Thesen zur Integrationspolitik in seinem Buch "Deutschland schafft sich ab".
Auf Einladung des Brandenburgischen Literaturbüros, präsentiert von der Märkischen Allgemeinen, wird Thilo Sarrazin am kommenden Donnerstag, den 09. September 2010, 20 Uhr, im Nikolaisaal Potsdam, sein Buch vorstellen. Das anschließende Gespräch mit dem Autor führt Ralf Schuler, Politikredakteur der Märkischen Allgemeinen.
Karten und Vorbestellungen unter 0331-2888828, per Internet:
www.nikolaisaal.de und an allen Vorverkaufskassen mit CTS-Eventim.
Bereits im Waschhaus erworbene Karten bleiben auch im Nikolaisaal gültig. Im Waschhaus getätigte Reservierungen müssen bis Montag beim Nikolasaal erneuert werden. Eintritt: 8.-Euro zzgl. Systemgebühr (keine Ermäßigung).
Eine gemeinsame Veranstaltung des Brandenburgischen Literaturbüros, der Märkischen Allgemeinen, des Waschhauses Potsdam und des Literaturladens Wist. |
|
|
|
12. September 2010, 11:00 Uhr Matinee in der Villa Quandt Nicolas Rothwell "Die Landschaften der Aborigines". Vortrag, Bilder & Gespräch. Einführung Carla Hicks, deutsche Übersetzung Antje Strubel & Zaia Alexander Villa Quandt, Potsdam
|
|
Die wahren Wunder und Schätze Nord- und Zentralaustraliens hat Nicolas Rothwell entdeckt. Kein anderer Journalist und Schriftsteller veröffentlicht derzeit vergleichbare und bahnbrechende Reportagen und Bücher über das Leben der australischen Ureinwohner. Nicolas Rothwell beschreibt seit über einem Jahrzehnt diese schwer zu ergründende Welt der Mystik und Kunst, der Entdecker und Heiler.
Seine poetischen Reisen durch das Outback der traditionellen Aborigines entfalten beim Leser eine hypnotisierende Wirkung jenseits der geläufigen Klischees über die Ureinwohner. Seine literarischen Texte drängen den Leser auf faszinierende Weise zum Aufbruch in die Wildnis Australiens.
Nicolas Rothwell stammt aus einer bekannten Journalistenfamilie. Er wurde in New York geboren, besuchte Schulen in der Schweiz und London sowie die Universität in Oxford. In den 80er und 90er Jahren war er Auslandskorrespondent für die Zeitung „The Australian“ in Ost- und Mitteleuropa, in Amerika und im pazifischem Raum. Er war Kriegsreporter im ehemaligen Jugoslawien und dem Irak. Seine Reportagen und Romane wurden mehrfach ausgezeichnet.
Eintritt:7,-/5,- Euro |
|
|
|
17. September 2010, 19:00 Uhr Zeitzeugen im Gespräch. Richard Buchner im Gespräch mit Wolfgang Becker Potsdam, Villa Quandt, Große Weinmeisterstr. 46/47, Tel.0331-2804103
|
|
Wolfgang Becker, geboren 1925 in Braunschweig, wurde 1947 in Halle denunziert und kam in der Potsdamer Leistikowstraße in Untersuchungshaft.
Nächtliche Verhöre und die Androhung der Todestrafe zerstörten jegliche Hoffnung auf Freilassung. Schließlich folgten die Verurteilung in der Kapelle des Augusta-Stifts zu „25 Jahren Zwangsarbeit“ wegen „Spionage und Werwolfverdacht“ und der Transport ins „Gelbe Elend“ nach Bautzen. Seine Zelle teilte er sich mit etwa 400 Mithäftlingen. Nach der Übergabe des Zuchthauses an die deutsche Volkspolizei im Jahr 1959 kam Hoffnung auf, die Haftbedingungen würden sich verbessern. Aber auch diese Hoffnung wurde bitter enttäuscht. 1953, nach Stalins Tod, konnte Becker heimkehren – nach Braunschweig. Seine Mutter sah er nie wieder, denn sie war bereits verstorben.
Veranstaltung des Brandenburgischen Literaturbüros und der Gedenk- und Begegnungsstätte Ehemaliges KGB-Gefängnis Potsdam e.V.
Eintritt frei |
|
|
|
19. September 2010, 11:00 Uhr Matinee: Fritz J. Raddatz spricht über "Rilke. Überzähliges Dasein" Potsdam, Villa Quandt, Große Weinmeisterstr. 46/47, Tel. 0331-2804103
|
|
Fritz J. Raddatz, einer der profiliertesten Publizisten Deutschlands, entwirft ein grandioses Porträt des weltberühmten Dichters, das in seiner feinsinnigen Art, Leben und Werk aufeinander zu beziehen, seinesgleichen sucht. Rainer Maria Rilke ist der nach Goethe meistgelesene deutschsprachige Dichter weltweit. Zeitgenossen priesen und höhnten ihn; und bis heute tönt das Echo auf Rilke und sein Werk gebrochen. Wer war Rilke? Ein "überschminktes Frauenzimmer", wie Georg Heym ihn verspottete, die "Dichtung selbst oder das, woraus die Dichtung entsteht", wie Marina Zwetajewa einmal voller Hingabe schrieb? In den ersten Lebensjahren erzogen als Mädchen, später der frömmelnden Bigotterie der Mutter ausgeliefert, entwickelte Rilke ein höchst ambivalentes Bild vom weiblichen Geschlecht. Frauen verdankt der rastlos von Ort zu Ort Ziehende lebenslange Förderung und Unterstützung, sie verdanken ihm die schönsten Gedichte und Widmungen. Und doch bleibt Weib wie Welt der Feind, umschwärmt in der Entfernung, gefürchtet als Gefahr in unmittelbarer Nähe. Fritz J. Raddatz gelingt es, nicht nur die Existenz bestimmenden Prägungen Rilkes auf furiose und auch bewegende Art zu beschreiben, sondern den Einfluss dieser emotionalen Quellen auf das Werk des Dichters eindrücklich darzustellen.
Eine Veranstaltung des Brandenburgischen Literaturbüros mit Unterstützung durch den Literaturladen Wist. Eintritt: 10.-/8.-€ |
|
|
|
22. September 2010, 19:30 Uhr Die Potsdamer Autorin Gritt Poppe präsentiert ihr Buch „weggesperrt“ über den DDR- Jugendwerkhof in Torgau. Premnitz, Buch- und-Musikpavillion Neie und Zander, Gerhart-Hauptmann-Str. 8, Tel.03386-282070
|
|
Die Autorin wird von der Zeitzeugin Kerstin Kuzia begleitet. Moderation: Hendrik Röder Ein Roman über Willkür und Gewalt im Jugendwerkhof in der DDR.
Wende-Chronik. DDR 1988: Anjas Mutter stellt einen Ausreiseantrag aus der DDR und wird von der Stasi verhaftet. Die 14-jährige kommt in einen Jugendwerkhof, eine Einrichtung der Jugendhilfe. Geschockt von der Willkür der Erzieher, der Gewalt und dem Drill, will Anja bald nur noch fliehen.
Tatsächlich gelingt ihr die Flucht, aber nur für kurze Zeit. Anja fragt sich immer wieder, was sie eigentlich verbrochen hat. Als sie eines Tages ausrastet, bringt man sie nach Torgau. Dort lernt sie Tom kennen, der wie sie nicht aufgeben will.
Grit Poppe, geboren 1964 in Boltenhagen, studierte am Literaturinstitut Leipzig und engagierte sich von 1989 bis 1991 in der Bürgerrechtsbewegung "Demokratie Jetzt", deren Geschäftsführerin für Brandenburg sie ein Jahr lang war. Poppe hat Kurzgeschichten und Erzählungen veröffentlicht und lebt als freie Autorin in Potsdam.
Eintritt 6,- /4,- Euro |
|
|
|
23. September 2010, 19:00 Uhr Pascale Hugues stellt ihr Buch „Marta und Mathilde. Eine Familie zwischen Frankreich und Deutschland“ vor. Stadtbibliothek, Zossen, Am Kirchplatz 2, Tel. 03377-332888
|
|
Meine Großmütter hießen Marthe und Mathilde. Ihre Vornamen begannen mit derselben Silbe. Sie sind im selben Jahr, 1902, geboren. Mathilde am 20. Februar, Marthe am 20. September. Sie sind beide im Jahr 2001 gestorben. Mit ein paar Wochen Abstand, ganz am Anfang des neuen Jahrhunderts, kurz vor ihrem hundertsten Geburtstag.
Marthe und Mathilde haben das zwanzigste Jahrhundert Seite an Seite durchwandert. Sie waren Freundinnen, seit sie sechs waren. Auf den Stufen einer Vortreppe, die am Vogesenwall 6 im Viertel Saint Joseph hinter dem Bahnhof von Colmar zu einem winzigen Gärtchen hinunterführt, sind sie sich zum ersten Mal begegnet …
Pascale Hugues wurde 1959 in Straßburg geboren: Sie war von 1986 bis 1989 Korrespondentin der Tageszeitung "Libération" in Großbritannien, danach bis 1995 in Deutschland in Bonn und Berlin. Seit 1995 schreibt sie regelmäßig für das Wochenmagazin "Point" und verschiedene deutsche Zeitungen, u.a. "die tageszeitung" und den "Tagesspiegel". Daneben hat sie Filme für den deutsch-französischen TV-Sender ARTE gedreht.
Eine Veranstaltunginnerhalb der Lesereihe Französische Autoren im Land Brandenburg. In Zusammenarbeit mit der Französischen Botschaft.
Eintritt: 6,-/4,- Euro |
|
|
|
23. September 2010, 20:00 Uhr "Gottesdiener" - Petra Morsbach Potsdam, Literaturladen Wist, Dortustr.17, Tel. 0331-2800452
|
|
Petra Morsbach liest aus ihrem Buch "Gottesdiener", ein Roman über Irrungen und Wirrungen eines katholischen Priesters auf dem bayerischen Land.
Isidor Rattenhuber, geschlagen mit roten Haaren, einem hartnäckigen Stottern und seiner Herkunft aus einem armen, lieblosen Elternhaus, wird Priester, um all dem zu entgehen. In der Liturgie erlebt er Ordnung und Geborgenheit, beim Vorlesen der Heiligen Schrift verliert sich sein Sprachfehler. So wirkt er jahrzehntelang in einer kleinen Gemeinde namens Bodering, lernt innerhalb und außerhalb des Beichtstuhls die Schicksale und Sünden seiner Schäfchen kennen, hadert mit der Einsamkeit und den veralteten Strukturen der Kirche.
Und verliert zum Schluss beinahe, was ihm all die Jahre Motor war: den Glauben.
Petra Morsbach, 1956 geboren, studierte im München und St. Petersburg. Nach ihrer Promotion über Isaak Babel hat sie zehn Jahre lang hauptsächlich als Dramaturgin und Regisseurin gearbeitet und lebt heute als freie Schriftstellerin in der Nähe von München. Für ihr belletristisches Werk wurde Petra Morsbach 2001 mit dem renommierten Marieluise-Fleißer-Preis ausgezeichnet. Im Jahr 2007 erhielt sie den Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung.
Eine Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung/ Bildungswerk Potsdam, des Brandenburgischen Literaturbüros und des Literaturladens Wist.
Eintritt: 5.-/3.-€ |
|
|
|
28. September 2010, 19:30 Uhr Buchpremiere: Ines Geipel: "Seelenriss. Depression und Leistungsdruck", Moderation Hendrik Röder Potsdam, Kleistschule, F.-Ebert-Str.17, Tel. 0331 289 67 30
|
|
Was macht Manager, Politiker und Studenten depressiv? Was lässt Spitzensportler an ihrer Seele leiden? Ines Geipel zeigt, wie ständiger Erfolgszwang und Eigendrill in unserer Gesellschaft krankmachende Bedingungen schaffen und zu einer rasant wachsenden Zahl an Depressionen führen. "Seelenriss" ist ein erzählendes Sachbuch, die Welt des Leistungssport dient der Autorin als Bild und Inbegriff unserer enorm beschleunigten Leistungsgesellschaft.
Ines Geipel hat vielfach zur DDR und Nachwendethemen publiziert (Doping, Schulmassaker in Erfurt, unveroffentlichte Literatur in der DDR) und gesellschaftliche Debatten angeregt. Zuletzt erschien "Zensiert, verschwiegen, vergessen Autorinnen in Ostdeutschland 1945 1989".
Eine Veranstaltung des Brandenburgischen Literaturburos und der Kleistschule Potsdam.
Eintritt: 5.-/3.-€ |
|
|
 |
|