Aktuelle Veranstaltungen

Eintrittsermäßigung gilt für Schüler, Studenten, Arbeitssuchende sowie Schwerbehinderte und Inhaber eines FreiwilligenPasses des Landes Brandenburg

Freitag
27.
November 2020
19.00 Uhr

Klaus-Rüdiger Mai
(c) Christoph Busse

 

Buchpremiere
Klaus-Rüdiger Mai
„Und wenn die Welt voll Teufel wär: Martin Luther in Worms“

Moderation: Stephan Raabe

Potsdam | Friedenssaal | Schopenhauerstr.23

Verschoben! Termin wird später bekannt gegeben.

Karten unter:
0331-74887610 oder kas-brandenburg@kas.de
oder: 0331-2804103 oder blb@literaturlandschaft.de

Eintritt: 6 / 4 €

Am 2. April 1521 besteigt der Mönch und Doktor der Heiligen Schrift Martin Luther in der Universitätsstadt Wittenberg den Rollwagen, den der Goldschmied Christian Döring zur Verfügung gestellt hat. Obwohl die Reise zum Triumphzug wird und Bauern wie Bürger, Handwerker wie Fürsten zu seinen Predigten strömen, wird die Fahrt zum Reichstag nach Worms für Luther zur Prüfung. Er weiß, dass der Kaiser von ihm den Widerruf seiner Thesen und die Unterwerfung unter den Papst erwartet. Doch würde nicht die Rücknahme seiner Schriften Verrat an Gott und den Menschen bedeuten? Gewiss. Die Verweigerung der Unterwerfung aber wohl den Tod. Tragen nicht die Abgesandten des Papstes und die spanischen Reiter des Kaisers schon das Holz für seinen Scheiterhaufen zusammen? Luther denkt an Jan Hus, der wegen vergleichbarer Kritik trotz der Zusicherung kaiserlichen Geleits in Konstanz verbrannt worden war.
Ausgehend von neuesten Forschungsergebnissen erzählt der exzellente Biograph Klaus-Rüdiger Mai von Luthers Weg nach Worms und seiner Zeit auf der Wartburg. Vor allem aber lässt Mai uns die Zweifel und Ängste Luthers nachempfinden und schließlich den Mut des Mannes, der in Zeiten von Korruption, Unterdrückung und Dekadenz für seinen Glauben und seine Gewissheiten einstand und damit die Welt veränderte. So geschehen in Deutschland im Jahr 1521.

Klaus-Rüdiger Mai, Dr. phil., Jahrgang 1963, studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Er verfasst historische Romane, Sachbücher und Biographien. Nach Martin Luther, Albrecht Dürer, Johannes Gutenberg und der kürzlich in unserem Haus erschienenen erfolgreichen Biographie zu Leonardo da Vinci wendet sich der versierte Renaissancekenner erneut seinem Lieblingshelden zu: Martin Luther. Klaus-Rüdiger Mai ist auch journalistisch sehr aktiv, er lebt mit Frau und Tochter in Zossen bei Berlin.

Eine Veranstaltung der Konrad Adenauer Stiftung/ Politisches Bildungsforum Brandenburg und des Brandenburgischen Literaturbüros