Aktuelle Veranstaltungen

Eintrittsermäßigung gilt für Schüler, Studenten, Arbeitssuchende sowie Schwerbehinderte und Inhaber eines FreiwilligenPasses des Landes Brandenburg

Samstag
11.
April 2026
Max Radler, Der Radiohörer, 1930 (Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München)

Max Radler, Der Radiohörer, 1930 (Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München)

   

Der Traum vom Fernhören. Literatur im Rundfunk der Weimarer Republik

Ausstellungseröffnung
Einführung: Peter Walther

Magdeburg | Literaturhaus Magdeburg | Thiemstraße 7

Eintritt: frei

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Die Ausstellung des brandenburgischen Literaturbüros erzählt am Beispiel des Senders "Funk-Stunde Berlin" zum ersten Mal die wechselvolle Beziehungsgeschichte von Literatur und Rundfunk in den Jahren von 1923 bis1933. Im Oktober 1923 nahm der erste deutsche Rundfunksender seinen Betrieb in Berlin auf. Brandenburg gilt als Wiege des Rundfunks in Deutschland. Zahlreiche Fotos, Dokumente, eine Auswahl an zeitgenössischer Rundfunktechnik und über 30 Originaltöne illustrieren den technischen Alltag in der Frühzeit des Mediums, das Wirken der Schriftsteller, die Entstehung rundfunkeigener literarischer Formen und die zunehmende Politisierung des Rundfunks ab Ende der 1920er Jahre. Schriftsteller wie Alfred Döblin, Gottfried Benn, Bertolt Brecht, Arnolt Bronnen, Edlef Köppen und Hermann Kasack prägten das Programm der Berliner Funk-Stunde vor und hinter dem Mikrofon.