Veranstaltungen

Eintrittsermäßigung gilt für Schüler, Studenten, Arbeitssuchende sowie Schwerbehinderte und Inhaber eines FreiwilligenPasses des Landes Brandenburg

Dienstag
31.
März 2020
20.00 Uhr

Lutz Seiler
(c) Jürgen Bauer

 

Lutz Seiler
„Stern 111“

Lesung und Gespräch
Moderation: Hendrik Röder
Mit Empfang

Potsdam | Villa Quandt | Große Weinmeisterstraße 46/47

Abgesagt

Karten unter:
0331 / 2804103

Eintritt: 10 / 8 €

Zwei Tage nach dem Fall der Mauer verlassen Inge und Walter Bischoff ihr altes Leben – die Wohnung, den Garten, ihre Arbeit und das Land. Ihre Reise führt die beiden Fünfzigjährigen weit hinaus: Über Notaufnahmelager und Durchgangswohnheime folgen sie einem lange gehegten Traum, einem »Lebensgeheimnis«, von dem selbst ihr Sohn Carl nichts weiß. Carl wiederum, der den Auftrag verweigert, das elterliche Erbe zu übernehmen, flieht nach Berlin. Er lebt auf der Straße, bis er in den Kreis des »klugen Rudels« aufgenommen wird, einer Gruppe junger Frauen und Männer, die dunkle Geschäfte, einen Guerillakampf um leerstehende Häuser und die Kellerkneipe Assel betreibt.
Ein Panorama der ersten Nachwendejahre in Ost und West: Nach dem mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichneten Bestseller Kruso führt Lutz Seiler die Geschichte in zwei großen Erzählbögen fort – in einem Roadtrip, der seine Bahn um den halben Erdball zieht, und in einem Berlin-Roman, der uns die ersten Tage einer neuen Welt vor Augen führt.

Lutz Seiler, geboren 1963 in Gera, lebt in Wilhelmshorst und Stockholm. Für sein lyrisches, erzählerisches und essayistisches Werk erhielt er zahlreiche renommierte Preise, u.a. den Deutschen Buchpreis 2014 für seinen Roman Kruso.

Samstag
25.
April 2020
16.00 Uhr

Leonhard Horowski
(c) Thorsten Wulff

 

Leonhard Horowski
„Das Europa der Könige: Macht und Spiel an den Höfen des 17. und 18. Jahrhunderts“

Lesung und Gespräch

Bad Freienwalde | Schloss (Teehäuschen)

Karten unter:
Dr. Marie-Theres Suermann: 0177-2069229

Eintritt: 10 / 8 €

RESERVIEREN

Ein eigenartiger Kontinent ist das Europa der Könige: Hier kann ein König von England, der kein Englisch spricht, auf die Idee kommen, die Pläne eines kein Spanisch sprechenden Königs von Spanien zu durchkreuzen, indem er dem kein Polnisch sprechenden König von Polen anbietet, König von Sizilien zu werden. Hier residiert die Macht in überfüllten Schlössern, deren Höflings-Bewohner sich den ganzen Winter über um das Recht streiten, in Gegenwart der Königin auf einem Hocker sitzen zu dürfen, bevor sie im Sommer losziehen, um an der Spitze knallbunt uniformierter Truppen direkt in das Musketenfeuer der Kriegsgegner hineinzumarschieren. Hier lebt eine Gesellschaft, in der ein Edelmann, der erst mit dreiundzwanzig Jahren feststellt, keinen Vornamen zu haben, weniger auffällt als einer, der seine Frau mit ihrem Vornamen anredet. Hier schart sich der höfische Adel um Herrscher, die in einem dichten Netz aus diplomatischen Beziehungen, Intrigen und Verschwörungen gefangen sind: Nationalität und Ideologie sind ihnen nichts, die eigene Dynastie dagegen alles. Leonhard Horowski führt uns kenntnisreich und unterhaltsam durch untergegangene Welten, deren Bewohner er auf die Schlachtfelder des Krieges wie auf die der Heiratspolitik begleitet; er folgt Edelleuten und Prinzessinnen durch labyrinthische Palast-Korridore und sieht zu, wie mit Duellen und Zeremonien Politik gemacht wurde. Er zeichnet ein schillerndes Porträt des Adels in jener Epoche, als er noch keine natürlichen Feinde kannte - im Europa der Könige, das an sich und seinem dynastischem Denken schließlich gescheitert ist.
Leonhard Horowski, 1972 geboren, studierte Geschichte, Anglistik und Politologie an der Freien Universität Berlin und der University of Durham. Nachdem er mit einer Doktorarbeit zum Hof von Versailles promoviert wurde, schließt er zur Zeit eine Habilitation über brandenburg-preußische Staatsminister ab. Neben der universitären Lehrtätigkeit arbeitete er in der Diplomatenfortbildung sowie als historischer Berater für Dokumentarserien, u.a. «Mätressen. Die Geheime Macht der Frauen» (2005) und «Die Deutschen» (2010).

Eine Veranstaltung des Brandenburgischen Literaturbüros und des Freundeskreises Schloß Freienwalde e.V.

Montag
27.
April 2020
19.30 Uhr

Lutz Seiler
(c) Jürgen Bauer

 

Lausitzer LESart
Lutz Seiler „Stern 111“

Lesung und Gespräch
Moderation: Hendrik Röder

Cottbus | LERNZENTRUM Cottbus | Stadt- und Regionalbibliothek | Berliner Str. 13/14

Karten unter:
0355 / 38060-24
oder: www.lernzentrum-cottbus.de

Eintritt: 10 / 8 €

RESERVIEREN

Zwei Tage nach dem Fall der Mauer verlassen Inge und Walter Bischoff ihr altes Leben – die Wohnung, den Garten, ihre Arbeit und das Land. Ihre Reise führt die beiden Fünfzigjährigen weit hinaus: Über Notaufnahmelager und Durchgangswohnheime folgen sie einem lange gehegten Traum, einem »Lebensgeheimnis«, von dem selbst ihr Sohn Carl nichts weiß. Carl wiederum, der den Auftrag verweigert, das elterliche Erbe zu übernehmen, flieht nach Berlin. Er lebt auf der Straße, bis er in den Kreis des »klugen Rudels« aufgenommen wird, einer Gruppe junger Frauen und Männer, die dunkle Geschäfte, einen Guerillakampf um leerstehende Häuser und die Kellerkneipe Assel betreibt.
Ein Panorama der ersten Nachwendejahre in Ost und West: Nach dem mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichneten Bestseller Kruso führt Lutz Seiler die Geschichte in zwei großen Erzählbögen fort – in einem Roadtrip, der seine Bahn um den halben Erdball zieht, und in einem Berlin-Roman, der uns die ersten Tage einer neuen Welt vor Augen führt.

Lutz Seiler, geboren 1963 in Gera, lebt in Wilhelmshorst und Stockholm. Für sein lyrisches, erzählerisches und essayistisches Werk erhielt er zahlreiche renommierte Preise, u.a. den Deutschen Buchpreis 2014 für seinen Roman Kruso.

Eine Veranstaltung der Stadt- und Regionalbibliothek Cottbus und Brandenburgischen Literaturbüros. Mit freundlicher Unterstützung der Lausitzer Rundschau und des Fördervereins „Bibliothek und Lesen“ e.V.

Mittwoch
29.
April 2020
19.30 Uhr

Heike B. Görtemaker
(c) Blumrich

 

Heike B. Görtemaker
"Hitlers Hofstaat: Der innere Kreis im Dritten Reich und danach"

Lesung und Gespräch
Moderation: Hendrik Röder

Zossen | Stadtbibliothek Zossen | Kirchplatz 2

Karten unter:
03377 / 3040-477

Eintritt: 8 / 6 €

RESERVIEREN

Wer gehörte zum innersten Kreis um Hitler? Welche Funktion erfüllte dieser Hofstaat? Und wie beeinflusste er das Geschichtsbild nach 1945? Auf der Grundlage bisher unbekannter Quellen erforscht Heike Görtemaker Hitlers privates Umfeld und zeigt, wie sein Kreis ihn zu dem machte, der er war. Ihr Buch rückt bis in die nächste Nähe zu Hitler vor und ist zugleich eine brillante Dekonstruktion des Führermythos.

"Wenn Sie abziehen, was Politik an ihm ist, bleibt wenig oder nichts", urteilte Ian Kershaw über Hitler, und Joachim Fest behauptete: "Ein Privatleben hatte er nicht." Für Alan Bullock war der "Führer" ein "Entwurzelter ohne Heim und Familie". Doch damit gingen seine Biographen der Selbstinszenierung Hitlers auf den Leim. Sein innerer Kreis, die Berghof-Gesellschaft, war sein privater Rückzugsraum. Doch der Hofstaat war mehr als das. Er gab Hitler erst den nötigen Rückhalt, um die Rolle des "Führers" überhaupt ausfüllen zu können. Er produzierte Vertrauensleute, die Hitler politisch nutzen konnte. Und er stellte eine verschworene Gemeinschaft dar, deren kleinster gemeinsamer Nenner im Antisemitismus bestand.
Heike Görtemaker leistet in diesem Buch Pionierarbeit: Sie erschließt zahlreiche bisher unbekannte Quellen, stellt neue Fragen an das alte Material und erforscht erstmals auch den "Kreis ohne Führer", die Vernetzung des inneren Zirkels nach 1945.

Heike B. Görtemaker ist Historikerin und Publizistin und wurde durch ihr Buch über Eva Braun, das in 18 Sprachen übersetzt wurde, einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. Seitdem ist sie regelmäßig im Fernsehen zu sehen.

Eine Kooperationsveranstaltung mit der Konrad-Adenauer-Stiftung, Politisches Bildungsforum Brandenburg.

Dienstag
05.
Mai 2020
20.00 Uhr

Jens Bisky
(c) Bernhardt Link

 

Jens Bisky
„Berlin: Biographie einer großen Stadt“

Lesung und Gespräch
Moderation: Peter Walther

Potsdam | Villa Quandt | Große Weinmeisterstraße 46/47

Karten unter:
0331 - 2804103

Eintritt: 10 / 8 €

RESERVIEREN

Parvenü der Großstädte, Labor der Moderne, Symbol des zerrissenen 20. Jahrhunderts: In Berlin konzentriert sich nicht nur deutsche, sondern auch europäische Geschichte. Beides hat Jens Bisky im Blick, wenn er die Entwicklung der Stadt seit ihrem Aufstieg zur preußischen Residenz schildert. Berlin war äußerst wandlungsfähig und offen: für die verfolgten französischen Hugenotten und die Denker der Aufklärung unter Hohenzollernherrschaft; später als Metropole der Proletarier und Großindustriellen, der Künstler und Journalisten und als „Place to be“ der Goldenen Zwanziger. All das wird bei Bisky anschaulich erfahrbar, genauso aber auch die Zerstörung im Zweiten Weltkrieg und die spannungsgeladene Atmosphäre nach 1945, als sich hier die großen Machtblöcke gegenüberstehen.
Jens Bisky legt eine Gesamtdarstellung der Geschichte Berlins vor, wie es sie seit Jahrzehnten nicht gegeben hat, vom Dreißigjährigen Krieg bis in die Gegenwart. Eine faszinierende Erzählung über Entstehung und Aufstieg, Fall und Neubeginn – und zugleich ein packendes Panorama deutscher wie europäischer Geschichte im Spiegel einer einzigartigen Metropole.

Jens Bisky, geboren 1966 in Leipzig, studierte Kulturwissenschaften und Germanistik in Berlin. Er schrieb für die „Berliner Zeitung“ und ist seit 2001 Feuilletonredakteur der „Süddeutschen Zeitung“. Zudem ist er Autor mehrerer vielbeachteter Bücher, darunter „Geboren am 13. August“ (2004), „Kleist. Eine Biographie“ (2007) und zuletzt „Unser König. Friedrich der Große und seine Zeit“ (2011). 2017 wurde Bisky von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung mit dem Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay ausgezeichnet.

Mit freundlicher Unterstützung durch den Literaturladen Wist

Donnerstag
14.
Mai 2020
19.30 Uhr

Peter Walther
(c) Steffen Mühle

 

Peter Walther
„Fieber. Universum Berlin 1930-1933“

Lesung und Gespräch.
Moderation: Hendrik Röder

Zossen | Stadtbibliothek Zossen | Kirchplatz 2

Karten unter:
03377 / 3040-477

Eintritt: 8 / 6 €

RESERVIEREN

Berlin ist 1930 die glanzvolle Metropole des neuen Europa, moderner, schneller und freier als die anderen Hauptstädte des Kontinents. Nirgendwo sonst liegen Verschwendung und Elend so dicht beieinander. Während sich Kommunisten und Nationalsozialisten blutige Saalschlachten liefern und Dorothy Thompson Hitler interviewt, wirft der Hellseher Erik Jan Hanussen Schicksalsbälle ins Publikum. SA-Chef Ernst Röhm zieht durch die Transvestiten-Lokale im Berliner Westen und Ernst Thälmann findet Trost bei seiner Geliebten. Heinrich Brüning, eben noch Kanzler des Deutschen Reichs, spielt am Abend seiner Entlassung mit den Kindern seiner Freunde „Mensch ärgere Dich nicht“. Die Stadt ist im Fieber. Am Ende geht es nur noch um eins: Kommt das „Dritte Reich“? Peter Walther leuchtet die Lebenswege der Protagonisten dieser Schicksalsjahre aus und führt sie auf der Bühne eines geschichtlichen Dramas zusammen, dessen Ausgang das Gesicht der Welt verändert hat.

Peter Walther, geboren 1965 in Berlin, studierte Germanistik und Kunstgeschichte und wurde 1995 in Berlin promoviert. Zusammen mit Birgit Dahlke, Klaus Michael und Lutz Seiler gab er die Literaturzeitschrift „moosbrand“ heraus. Heute leitet er gemeinsam mit Hendrik Röder das Brandenburgische Literaturbüro in Potsdam. 2017 erschien sein Bestseller „Hans Fallada. Die Biographie“.

Eine Kooperationsveranstaltung mit der Konrad-Adenauer-Stiftung, Politisches Bildungsforum Brandenburg.

Montag
25.
Mai 2020
20.00 Uhr

David Vann
(c) Mathieu Bourgois Agency

Christian Brückner
(c) Hendrik Röder

Buchpremiere
David Vann: „Momentum“

Lesung & Gespräch
Mit Christian Brückner

Potsdam | Villa Quandt | Große Weinmeisterstraße 46/47

Karten unter:
0331 / 2804103

Eintritt: 10 / 8 €

RESERVIEREN

„David Vanns Romane sind elementare Berichte aus dem Innern des Menschseins – faszinierend,
gnadenlos und dabei voller Mitleid.“ Christian Brückner Jim ist Ende dreißig und depressiv. Aus Alaska, wo er lebt, fl iegt er nach Kalifornien, wo er aufgewachsen ist. Sein jüngerer Bruder Gary holt ihn vom Flughafen ab – er will auf Jim aufpassen und hoff t, dass dieser im Kreis der Familie seine Lebensfreude zurückgewinnt. Doch während Jim wie ein Geist durch die Hinterlassenschaften seines alten Lebens wandelt, wird er von seinen Gedanken vorwärtsgetrieben, auf das Ende zu. In
seinem schmerzhaften, radikalen Roman – dem ersten bei Hanser Berlin – imaginiert David Vann
die letzten Tage im Leben seines Vaters. Er ist zugleich ein eindringliches Zeugnis der Suche nach
Sinn und Erlösung in der unermesslichen Natur.

David Vann wurde 1966 auf Adak Island/Alaska geboren. Seine Romane sind vielfach preisgekrönt und erscheinen in 22 Ländern. Vann lebt in Neuseeland und ist derzeit Professor an der University of Warwick in England.

Christian Brückner, geboren 1943 in Schlesien, gilt gegenwärtig als erfolgreichster Sprecher Deutschlands. 2012 wurde ihm der Sonderpreis des Deutschen Hörbuchpreises für sein Lebenswerk verliehen, 2017 erhielt er den Ehrenpreis der Deutschen Schallplattenkritik
und 2018 das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.

Knut Elstermann, geboren 1960 in Ostberlin, ist freier Moderator und Filmjournalist, vor allem für ARD-Hörfunk und -Fernsehen sowie für 3sat, ARTE und N24. Er ist Autor mehrerer Bücher.

In Kooperation mit LIT.potsdam, dem Hanser Berlin Verlag und dem Literaturladen Wist.

Dienstag
26.
Mai 2020
   

Rathenower Literaturgespräche
Gregor Eisenhauer „Wie wir die Angst von der Angst verlieren. Furchtlos in 7.Tagen.

Rathenow | Stadtbibliothek | Schleusenplatz 4

Karten unter:
03371-403340

Eintritt: 7 / 5 €

RESERVIEREN

Gregor Eisenhauer hat Angst. Überall und vor allem Möglichen. Sie überfällt ihn im Schwimmbad, im Keller, seltener im Zoo. Am allerstärksten fürchtet er sich jedoch davor, mit fremden Menschen zu reden. Dabei wäre es sicherlich einfacher, wenn er jemanden hätte, der ihm zur Seite stünde. All die Helden der Fernsehserien und Comics, die er als Kind liebte, hatten so jemanden: einen tapferen Collie oder einen Tiger, der mit ihnen durch dick und dünn ging. Denn wer wäre schon Calvin ohne Hobbes?
Als Gregor Eisenhauer sich eines Tages eingesteht, dass er wie so viele an einer generalisierten Angststörung leidet, sucht er sich Hilfe. Dank einer unermüdlichen Therapeutin meistert er eine einwöchige Konfrontationstherapie. Begleitet wird er dabei von einem längst verstorbenen Leidensgenossen und heimlichem Vertrauten: Franz Kafka.
Sprühend vor Witz und Intelligenz berichtet Gregor Eisenhauer davon, wie er seiner Angst ins Gesicht blickt und sie so Schritt für Schritt zu verlieren beginnt. Er nimmt den Leser an die Hand und führt ihn durch eine Woche, in der er die Furchtlosigkeit entdeckt. Immer mit dabei sind seine Therapeutin, der große Ängstliche der Weltliteratur – und der Mut zur Besserung.

Gregor Eisenhauer, geboren 1960, hat Germanistik und Philosophie studiert und über Arno Schmidt promoviert. Er lebt als freier Schriftsteller in Berlin und schreibt u. a. Nachrufe für den Tagesspiegel. Zuletzt erschienen ›Die 10 wichtigsten Fragen des Lebens – in aller Kürze beantwortet‹ und ›Wie wir alt werden, ohne zu altern. 7 Ideen gegen die Verholzung des Denkens‹ bei DuMont

Dienstag
26.
Mai 2020
20.00 Uhr

Thea Dorn (c) Maria Sturm, Juli Zeh (c) Thomas Müller
Rüdiger Safranski (c) Peter-Andreas Hassiepen

 

Zeh&Dorn
Gespräche zur Zeit

Auftakt unserer neuen Veranstaltungsreihe.
Es moderieren die Autorinnen Thea Dorn und Juli Zeh.
Zu Gast: Rüdiger Safranski

Potsdam | Waschhaus | Schiffbauergasse 6

Karten unter:
01806 700 733
oder: www.reservix.de

Eintritt: 12 / 10 € zzgl. Geb.

RESERVIEREN

Ein offener Blick auf die gesellschaftlichen Brüche spätestens seit 2015 zeigt auch eine Verunsicherung und Spaltung des Kulturbetriebs, die sich in zahllosen Petitionen und gegenseitigen Verdächtigungen äußert. Wir wollen mit unserer neuen Reihe unterschiedlichen Positionen einen Gesprächsraum geben. Es moderieren die Autorinnen Thea Dorn und Juli Zeh.

Rüdiger Safranski, geboren 1945, studierte Germanistik, Philosophie, Geschichte und Kunstgeschichte. Seit 1985 ist er als freier Autor tätig, dessen Werke mittlerweile in 26 Sprachen übersetzt sind. Gemeinsam mit Peter Sloterdijk war er Gastgeber des »Philosophischen Quartetts« im ZDF. Er wurde mit dem Friedrich-Märker-Preis, dem Ernst-Robert-Curtius-Preis für Essayistik und dem Friedrich-Nietzsche-Preis ausgezeichnet.

Eine Veranstaltung des Brandenburgischen Literaturbüros in Kooperation mit dem Waschhaus Potsdam mit freundlicher Unterstützung durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg.

Sonntag
16.
August 2020
16.00 Uhr

Rainald Grebe
(c) Gesa Simons

 

"Die Ehebriefe von Theodor und Emilie Fontane"

Gelesen von Rainald Grebe & Tilla Kratochwil

Nennhausen | Schloss Nennhausen | Fouqué-Platz 4

Karten unter:
0331 / 2804103
oder: 03385 / 502083

Eintritt: 12 / 10 €

RESERVIEREN

Eine außergewöhnliche Künstlerehe bringt außergewöhnliche Briefe hervor. Die Zeilen, die Theodor Fontane und seine Frau Emilie wechselten, gewähren intime Einblicke in die Höhen und Tiefen einer Dichterexistenz und zeichnen das lebendige Bild einer starken Frau, die aus dem Schatten ihres Mannes tritt.
Rainald Grebe und die Schauspielerin Kratochwil haben überraschende, schmerzliche wie schöne Briefe des Ehepaars zusammengestellt, ihre Auswahl umspannt ein halbes Jahrhundert. Lange Phasen der Trennung, bedingt durch dienstliche und schriftstellerische Verpflichtungen, aber auch durch die schwierige wirtschaftliche Lage der Familie, werden durch Briefe überbrückt. Wie das Gespräch in Zeiten der Nähe, so gehört der ununterbrochene, zuweilen überbordende briefliche Austausch zum Wesen dieser Künstlerehe. Ein wunderbarer Lesestoff und eine anschauliche Kultur- und Sozialgeschichte des 19. Jahrhunderts.

Rainald Grebe,1971 in Köln geboren, studierte 1993–1997 Puppenspiel an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch«. Er arbeitet als Autor, Kabarettist, Liedermacher und Dramaturg. Grebe wurde u. a. mit dem Prix Pantheon 2003, dem Deutschen Kleinkunstpreis 2006 und 2011 und dem Deutschen Kabarettpreis 2012 ausgezeichnet.

Tilla Kratochwil, 1974 in Zittau geboren, studierte 1995–1999 an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin. Seit 2002 ist sie freischaffend tätig u. a. am Deutschen Theater Berlin, am Thalia Theater Hamburg, am Schauspiel Frankfurt u.a.

Eine gemeinsame Veranstaltung des Schlosses Nennhausen, der Interessengemeinschaft Bauernhof e.V. und des Brandenburgischen Literaturbüros.

Mittwoch
19.
August 2020

Jörg Hartmann
(c) Silvia Medina

 

Der Schauspieler Jörg Hartmann liest „Der Trinker“ von Hans Fallada.

Lesung. Einführung: Peter Walther

Potsdam | Heinrich von Kleist Schule | Friedrich-Ebert-Straße 17, Innenhof

Karten unter:
0331-2896730

Eintritt: 12 / 4 € (Schülerermäßigung)

RESERVIEREN

In gut zwei Wochen, bis zum 21. September 1944, schrieb Fallada seinen persönlichsten Roman nieder. Zu der Zeit lebte er auf richterlichen Beschluss für dreieinhalb Monate in der Strelitzer Landesanstalt. Vorangegangen war ein Streit mit seiner geschiedenen Frau, bei dem Fallada einen ungezielten Schuss aus seiner Pistole abgab. "Solange ich schreibe, vergesse ich die Gitter vor dem Fenster", teilte er seiner Mutter in einem Brief mit. Umgeben von Kriminellen, Wärtern und Pflegern, selten ungestört, schrieb Fallada nicht nur den Roman, sondern noch fünf Erzählungen und seine Sicht auf die Nazizeit nieder. Um das Manuskript zu schützen, tarnte er es durch Unleserlichkeit: fertige, eng beschriebene Manuskriptblätter stellte er auf den Kopf und schrieb in den Zwischenräumen zurück. Mitunter wiederholte er den Vorgang, so dass die Seiten wie mit einer Geheimschrift bedeckt erschienen. In monatelanger Entzifferungsarbeit wurde der Roman nach Falladas Tod im Aufbau-Verlag rekonstruiert: "Ein zeitloses Dokument über die Abgründe einer Sucht." (Nürnberger Nachrichten) Jörg Hartmann, geboren 1969 in Hagen/Westfalen. Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Stuttgart. Erste Engagements 1994-96 am Staatstheater Meiningen sowie 1996-99 am Nationaltheater Mannheim. Von 1999-2009 sowie erneut seit 2016 festes Ensemblemitglied an der Schaubühne am Lehniner Platz. Seit Ende der 90er Jahre vermehrt Rollen in TV- und Kino-Produktionen, u.a. als Stasi-Offizier Falk Kupfer in der Serie "Weissensee", "Bella Block", "Der blinde Fleck", "Homeland", "Wilde Maus" und in diversen "Tatort"-Folgen, bevor er 2012 als Dortmunder Tatort-Kommissar Peter Faber zu ermitteln begann. Er erhielt u.a. den Deutschen Fernsehpreis 2011 als bester deutscher Schauspieler, die Goldene Kamera, sowie den Grimme-Preis im Jahr 2016.

Eine Veranstaltung der Heinrich von Kleist Schule und des Brandenburgischen Literaturbüros.

Donnerstag
20.
August 2020

Jörg Hartmann
(c) Silvia Medina

 

Der Schauspieler Jörg Hartmann liest „Der Trinker“ von Hans Fallada.

Lesung. Einführung: Peter Walther

Lübbenau | Schloß Lübbenau | Schloßbezirk 6

Karten unter:
0354 2873-0
oder: www.schloss-luebbenau.de

Eintritt: 12 €

RESERVIEREN

In gut zwei Wochen, bis zum 21. September 1944, schrieb Fallada seinen persönlichsten Roman nieder. Zu der Zeit lebte er auf richterlichen Beschluss für dreieinhalb Monate in der Strelitzer Landesanstalt. Vorangegangen war ein Streit mit seiner geschiedenen Frau, bei dem Fallada einen ungezielten Schuss aus seiner Pistole abgab. „Solange ich schreibe, vergesse ich die Gitter vor dem Fenster“, teilte er seiner Mutter in einem Brief mit. Umgeben von Kriminellen, Wärtern und Pflegern, selten ungestört, schrieb Fallada nicht nur den Roman, sondern noch fünf Erzählungen und seine Sicht auf die Nazizeit nieder. Um das Manuskript zu schützen, tarnte er es durch Unleserlichkeit: fertige, eng beschriebene Manuskriptblätter stellte er auf den Kopf und schrieb in den Zwischenräumen zurück. Mitunter wiederholte er den Vorgang, so dass die Seiten wie mit einer Geheimschrift bedeckt erschienen. In monatelanger Entzifferungsarbeit wurde der Roman nach Falladas Tod im Aufbau-Verlag rekonstruiert: „Ein zeitloses Dokument über die Abgründe einer Sucht.“ (Nürnberger Nachrichten)
Jörg Hartmann, geboren 1969 in Hagen/Westfalen. Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Stuttgart. Erste Engagements 1994–96 am Staatstheater Meiningen sowie 1996–99 am Nationaltheater Mannheim. Von 1999–2009 sowie erneut seit 2016 festes Ensemblemitglied an der Schaubühne am Lehniner Platz. Seit Ende der 90er Jahre vermehrt Rollen in TV- und Kino-Produktionen, u.a. als Stasi-Offizier Falk Kupfer in der Serie „Weissensee“, „Bella Block“, „Der blinde Fleck“, „Homeland“, „Wilde Maus“ und in diversen „Tatort“-Folgen, bevor er 2012 als Dortmunder Tatort-Kommissar Peter Faber zu ermitteln begann. Er erhielt u.a. den Deutschen Fernsehpreis 2011 als bester deutscher Schauspieler, die Goldene Kamera, sowie den Grimme-Preis im Jahr 2016.

Eine Veranstaltungsreihe des Brandenburgischen Literaturbüros, der Lausitzer Rundschau und des Schlosses Lübbenau.

Sonntag
30.
August 2020
16.00 Uhr

Daniel Kehlmann
(c) Beowulf Sheehan

 

Lausitzer LesART:
Daniel Kehlmann „Tyll“

Lesung und Gespräch
Moderation: Hendrik Röder

Cottbus | Stadthaus | Erich-Kästner-Platz 1

Eintritt: 16/14 €

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«Tyll», der gefeierte Roman des Erfolgsautors Daniel Kehlmann – er veröffentlichte u.a. «Die Vermessung der Welt», «Ruhm», «F» und «Du hättest gehen sollen» –, ist die Neuerfindung einer legendären Figur: ein großer Roman über die Macht der Kunst und die Verwüstungen des Krieges, über eine aus den Fugen geratene Welt.

Tyll Ulenspiegel – Vagant, Schausteller und Provokateur – wird zu Beginn des 17. Jahrhunderts als Müllerssohn in einem kleinen Dorf geboren. Sein Vater, ein Magier und Welterforscher, gerät schon bald mit der Kirche in Konflikt. Tyll muss fliehen, die Bäckerstochter Nele begleitet ihn. Auf seinen Wegen durch das von den Religionskriegen verheerte Land begegnen sie vielen kleinen Leuten und einigen der sogenannten Großen: dem jungen Gelehrten und Schriftsteller Martin von Wolkenstein, der für sein Leben gern den Krieg kennenlernen möchte, dem melancholischen Henker Tilman und Pirmin, dem Jongleur, dem sprechenden Esel Origenes, dem exilierten Königspaar Elisabeth und Friedrich von Böhmen, deren Ungeschick den Krieg einst ausgelöst hat, dem Arzt Paul Fleming, der den absonderlichen Plan verfolgt, Gedichte auf Deutsch zu schreiben, und nicht zuletzt dem fanatischen Jesuiten Tesimond und dem Weltweisen Athanasius Kircher, dessen größtes Geheimnis darin besteht, dass er seine aufsehenerregenden Versuchsergebnisse erschwindelt und erfunden hat. Ihre Schicksale verbinden sich zu einem Zeitgewebe, zum Epos vom Dreißigjährigen Krieg. Und um wen sollte es sich entfalten, wenn nicht um Tyll, jenen rätselhaften Gaukler, der eines Tages beschlossen hat, niemals zu sterben.

Daniel Kehlmann, 1975 in München geboren, wurde für sein Werk unter anderem mit dem Candide-Preis, dem WELT-Literaturpreis, dem Per-Olov-Enquist-Preis, dem Kleist-Preis und dem Thomas-Mann-Preis ausgezeichnet, 2018 wurden ihm der Friedrich-Hölderlin-Preis und der Frank-Schirrmacher-Preis verliehen. Sein Roman «Die Vermessung der Welt» ist zu einem der erfolgreichsten deutschen Romane der Nachkriegszeit geworden. Er lebt zurzeit in Berlin und New York.

In Kooperation mit dem Lernzentrum Cottbus, der Stadt Cottbus und der Lausitzer Rundschau

Donnerstag
17.
September 2020
19.30 Uhr
   

Katharina Peters
"Schiffsmord: Ein Rügen-Krimi"

Lesung

Zossen | Stadtbibliothek Zossen | Kirchplatz 2

Karten unter:
03377 / 3040-477

Eintritt: 8 / 6 €

RESERVIEREN

Im Hafen von Sassnitz wird auf einer Yacht eine Leiche gefunden: Florian Gerber, ein Finanzbeamter aus Stralsund, ist offenbar bereits tot auf das Schiff gebracht worden. Romy Beccare kann zunächst nichts Auffälliges in der Biografie des Toten entdecken – außer, dass ihm die Yacht offensichtlich gehört hat. Wie kann ein Finanzbeamter zu soviel Geld kommen? Dann erfährt sie, dass Gerber sich seit dem Tod seiner kleinen Nichte sehr verändert hat. Das Mädchen starb bei einem Verkehrsunfall, weil Gaffer den Rettungskräften den Weg versperrten. Gerber hat sich intensiv auf die Suche nach den Schuldigen gemacht. Musste er deshalb sterben? Der neue Roman um die Ermittlerin Romy Beccare – von der Bestsellerautorin Katharina Peters

Katharina Peters (Pseudonym für Manuela Kuck) ist in Wolfsburg geboren, lebt im südlichen Berliner Umland und fühlt sich heimisch auf Rügen. Sie schreibt Krimis und Thriller, Romane, Kurzgeschichten.

Samstag
10.
Oktober 2020
19.30 Uhr

Jörg Schüttauf
(c) Steffen T. Sengebusch

Holger Umbreit
(c) Jürgen Kemmer

Jörg Schüttauf und Holger Umbreit "DER HUNDERTJÄHRIGE, DER AUS DEM FENSTER STIEG UND VERSCHWAND"

von Jonas Jonasson in der Übersetzung von Wibke Kuhn, szenische Lesung

Wünsdorf | Am Bürgerhaus 1

Karten unter:
03377 / 3040477
oder: 033702 / 60815

Eintritt: 12 / 10 €

RESERVIEREN

"Es gibt eigentlich nur zwei Dinge, die ich besser kann als die meisten anderen. Ich kann Schnaps aus Ziegenmilch herstellen und eine Atombombe zusammenbasteln."

Allan Karlsson wird 100 Jahre alt. Eigentlich ein Grund zu feiern. Doch während sich der Stadtrat und die lokale Presse auf das große Spektakel vorbereiten, verschwindet der Hundertjährige ganz einfach - und versetzt ganz Schweden in Aufruhr. Ein Koffer mit gestohlenem Geld, in dessen Besitz Allan eher zufällig gelangt, bringt eine Verbrecherorganisation auf den Plan, die ihr Eigentum zurückhaben möchte. So kommt es, dass schließlich nicht nur die Polizei hinter ihm her ist, sondern auch die Ganoven. Glücklicherweise muss er seinen Weg nicht allein fortsetzen. Nach und nach gesellen sich skurrile Figuren wie der Gelegenheitsdieb Julius Jonsson, der ewige Student Benny Ljungberg und die schöne Gunilla Björklund hinzu. Unauffällig kann die ungewöhnliche Reisegruppe nicht reisen, da auch noch Elefant Sonja mit an Bord ist. Dass auch einige Leichen den Fluchtweg von Allan und seinem Gefolge pflastern, ergibt sich eher zufällig. Doch mit solchen Dingen hat Allan seine Erfahrung, er hat schließlich in jüngeren Jahren das ganze Weltgeschehen auf den Kopf gestellt. Jonas Jonasson erzählt die Geschichte einer urkomischen Flucht und zugleich die irrwitzige Lebensgeschichte eines eigensinnigen Mannes, der sich zwar nicht für Politik interessiert, aber trotzdem irgendwie immer in die großen historischen Ereignisse des 20. Jahrhunderts verwickelt war. Der Titel ist seit seinem Erscheinen von keiner Bestsellerliste mehr wegzudenken und ist bis dato drei Millionen Mal allein im deutschsprachigen Raum verkauft worden.

Samstag
14.
November 2020
16.00 Uhr

Peter Walther
(c) Steffen Mühle

 

Peter Walther
„Fieber. Universum Berlin 1930-1933“

Lesung und Gespräch.
Moderation: Hendrik Röder

Teichland-OT Maust | Gemeindehaus

Karten unter:
0331 / 2804103
oder: 035601 / 24514

Eintritt: Eintritt frei, Spende erwünscht

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Berlin ist 1930 die glanzvolle Metropole des neuen Europa, moderner, schneller und freier als die anderen Hauptstädte des Kontinents. Nirgendwo sonst liegen Verschwendung und Elend so dicht beieinander. Während sich Kommunisten und Nationalsozialisten blutige Saalschlachten liefern und Dorothy Thompson Hitler interviewt, wirft der Hellseher Erik Jan Hanussen Schicksalsbälle ins Publikum. SA-Chef Ernst Röhm zieht durch die Transvestiten-Lokale im Berliner Westen und Ernst Thälmann findet Trost bei seiner Geliebten. Heinrich Brüning, eben noch Kanzler des Deutschen Reichs, spielt am Abend seiner Entlassung mit den Kindern seiner Freunde „Mensch ärgere Dich nicht“. Die Stadt ist im Fieber. Am Ende geht es nur noch um eins: Kommt das „Dritte Reich“? Peter Walther leuchtet die Lebenswege der Protagonisten dieser Schicksalsjahre aus und führt sie auf der Bühne eines geschichtlichen Dramas zusammen, dessen Ausgang das Gesicht der Welt verändert hat.

Peter Walther, geboren 1965 in Berlin, studierte Germanistik und Kunstgeschichte und wurde 1995 in Berlin promoviert. Zusammen mit Birgit Dahlke, Klaus Michael und Lutz Seiler gab er die Literaturzeitschrift „moosbrand“ heraus. Heute leitet er gemeinsam mit Hendrik Röder das Brandenburgische Literaturbüro in Potsdam. 2017 erschien sein Bestseller „Hans Fallada. Die Biographie“.

Eine Veranstaltung des Brandenburgischen Literaturbüros und der Seniorenbeauftragten Teichland.