Veranstaltungen

Eintrittsermäßigung gilt für Schüler, Studenten, Arbeitssuchende sowie Schwerbehinderte und Inhaber eines FreiwilligenPasses des Landes Brandenburg

Dienstag
05.
Dezember 2023
19.30 Uhr

Jürgen Israel
(c) P. Walther

   

Jürgen Israel
"Nachtgespräch"

Ein Abend für Albrecht Goes
Moderation: Peter Walther

Wilhelmshorst | Peter-Huchel-Haus | Hubertusweg 41

Eintritt: 7 / 5 €

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„Man kann über viele Dinge in der Welt verschiedener Meinung sein und man soll dann die verschiedenen Meinungen ruhig und sorgfältig gegeneinander abwägen. Hierüber aber ist – im Deutschland von heute – keine Auseinandersetzung möglich: Antisemitismus ist keine Meinung, noch weniger eine Haltung, sondern eine Pest.“ Sieben Leben hätte der Schriftsteller und Theologe Albrecht Goes (1908-2000) gern gehabt, auch wenn ihm nur eines vergönnt war - ein Leben zwischen Musik, Dichtung, Politik und Theologie, ein Leben der Sorge um den Mitmenschen, im Bemühen um Begegnung, um aufrechte Haltung und um das, was wir heute Achtsamkeit nennen. Er schreibt über Bach, Möricke, Mozart, Goethe und spielt vorzüglich Klavier. Er publiziert Gedichte, Erzählungen und Gespräche. Durch sein Engagement gegen die atomare Aufrüstung und gegen den Antisemitismus ist er deutschlandweit bekannt und geachtet. Jürgen Israel hat Albrecht Goes oft besucht und gut gekannt. Seine großartige und sehr persönlich formulierte Annäherung an Goes ruft einen Autor in Erinnerung, dessen Werk und Haltung uns bis heute Orientierung geben kann in einer Zeit, in der wir einen moralischen Kompass nicht selten vermissen.

Donnerstag
07.
Dezember 2023
19.30 Uhr

Florian Werner

Gregor Sander

 

Florian Werner und Gregor Sander
„Schalke gegen Stuttgart“

Lesung und Gespräch
Moderation: Annette Mingels

Falkensee | Bürgerhaus Finkenkrug | Feuerbachstraße 23

Karten unter:
info@buergerverein-finkenkrug.de
oder: 03322-12 47 310

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Für sein jüngstes Buch „Lenin auf Schalke“ (Penguin 2022) machte sich der Schriftsteller Gregor Sander auf die Suche nach dem Osten im Westen: Sein Weg führte ihn von einer Pommesbude in Prenzlauer Berg nach Gelsenkirchen, in die ärmste Stadt Deutschlands, wo die ruhmreiche Bergmannsvergangenheit 1000 Meter unter der Erde liegt, und wo Zonengabi im Glück (BRD) immer noch von ihrem Ruhm als TITANIC-Covermodel zehrt.
Gleichzeitig und nur wenige hundert Meter entfernt machte sich sein Autorenkollege Florian Werner auf eine Entdeckungsreise, die unterschiedlicher nicht sein könnte: nach Stuttgart, in die Heimat der Kehrwoche, der Waldorfschulbewegung und der Luxuslimousinen, unter deren blitzblanker Oberfläche aber ebenfalls zunehmend der Unmut gärt. „Der Stuttgart Komplex“ (Klett-Cotta 2022) entwirft die schwäbische Metropole als Blaupause für die ganze Republik.
In Lesung und Gespräch stellen Gregor Sander und Florian Werner erstmals gemeinsam ihre Bücher vor.

In Kooperation mit dem Bürgerverein Finkenkrug e.V.

Donnerstag
14.
Dezember 2023
19.30 Uhr

Henryk M. Broder
(c) STONE

Reinhard Mohr
(c) Petra Kossmann

 

- Sonderveranstaltung in der Villa Quandt -

Henryk M. Broder, Reinhard Mohr
„Durchs irre Germanistan. Notizen aus der Ampel-Republik“

Die Autoren spenden ihr Honorar an die israelischen Terroropfer des 7. Oktober 2023

Potsdam | Villa Quandt | Große Weinmeisterstraße 46/47

Eintritt: 12 / 10 €

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Moralisch Weltspitze, klimabewusst, divers, postkolonial, aber voller Illusionen – ein Sittenbild der bunten deutschen Republik

Man kratzt sich am Kopf. War Deutschland nicht eben noch das beliebteste Land der Welt, beneideter Exportweltmeister und begehrter Investitionsstandort mit einer funktionierenden Verwaltung und bestens ausgebildeten Fachkräften? Der Dreiklang aus Demokratie, Marktwirtschaft und einer Arbeitsdisziplin, die im Rest der Welt zugleich gefürchtet und belächelt wird, hat den Ruf „Made in Germany" zum Weltkulturerbe gemacht. Trotz aller Krisen galten die 16 Merkel-Jahre als goldene Epoche von Wachstum und pragmatischer Staatsführung im Zeichen der Raute. Ruhe war oberste Bürgerpflicht. Motto: „Wir schaffen das." Der Rest wurde mit Geld ruhiggestellt oder als „rechtspopulistisch" abgestempelt.
Knapp zwei Jahre später zeigt sich jedoch das wahre Erbe der Ex-Kanzlerin, die das Land in einen nachhaltigen Dämmerzustand versetzt hat: Die Realität schlägt mit Macht zurück, ob bei der verteidigungsunfähigen Bundeswehr oder der verfehlten Energiepolitik, ob in Sachen Flüchtlingskrise, Migration und Integration, Digitalisierung, Bildung oder Wohnungsbau. Im Land fehlt es buchstäblich an allem, besonders die tragende Mitte der Gesellschaft ist betroffen: Krankenschwestern und Pflegekräfte, Lehrer und Sozialarbeiter, Busfahrer, Handwerker, Polizeibeamte, Feuerwehrleute und Soldaten, also alle systemrelevanten Berufe.
Zugleich strömen Hunderttausende Migranten ins Land, die keinen neuen Wirtschaftsboom ausgelöst haben, sondern in der Mehrheit lange arbeitslos sind und von Sozialleistungen leben. Währenddessen sorgt die Rente mit 63 dafür, dass Hunderttausende Fachkräfte vorzeitig in Pension gehen. Ein Irrsinn, der nur mit Humor zu nehmen ist. Leider gehört auch Humor zur Mangelware in der Ampel-Republik, denn Ironie passt nicht zur woken, politisch korrekten, achtsamen, diversen und nachhaltigen Gesellschaft, die niemanden zurücklassen will und eben deshalb nicht vorwärtskommt.
Doch die Autoren wollen keine schlechte Stimmung verbreiten. Im Gegenteil. Sie beobachten, protokollieren und resümieren mit viel Humor und Liebe zum Detail, was in diesem merkwürdigen Land vorgeht und viele Zeitgenossen ratlos oder wütend zurücklässt: einen größenwahnsinnigen Moralismus, realitätsferne Illusionen, strukturell schlechte Laune und Angst vor der Freiheit, dazu eine Vollkasko-Mentalität und eine Apokalypse-versessene Wohlstandsverwahrlosung mit einer kräftigen Portion Geschichtsvergessenheit, die sich als „Lehre aus der Geschichte" tarnt.


Henryk M. Broder, Jahrgang 1946, geboren in Katowice/Polen, machte Abitur und Führerschein in Köln. Anschließend war er Autor für verschiedene Zeitungen (u. a Frankfurter Rundschau, taz und Zeit), Zeitschriften und Magazine (u. a. Konkret, Pardon, Wiener). 15 Jahre schrieb er vor allem Kolumnen für den Spiegel und den Tagesspiegel, seit 2011 ist er für Die Welt, Welt am Sonntag und Welt Online tätig. Er hat zahlreiche Bücher veröffentlicht, darunter die Bestseller Hurra, wir kapitulieren! (2006), Die letzten Tag Europas – Wie wir eine gute Idee versenken (2013) und Das ist ja irre! Mein deutsches Tagebuch. (2015). Henryk M. Broder ist Mitbegründer und Autor des Autorenblogs „Die Achse des Guten" und lebt in Berlin-Charlottenburg.

Reinhard Mohr, Jahrgang 1955, studierte Soziologie mit Diplom-Abschluss an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Von 1979 bis 1982 war er dort AStA-Vorsitzender, später Redakteur der Sponti-Zeitschrift Pflasterstrand. Er arbeitete u.a. für die taz und die FAZ, war von 1996 bis 2004 Redakteur des Nachrichtenmagazins Der Spiegel, dann Autor des Stern. Daneben schrieb er Kabaretttexte für Michael Quast und Matthias Beltz sowie mehrere Bücher, darunter Zaungäste (1992), Das Deutschlandgefühl (2005), Meide Deinen Nächsten (2010) und Bin ich jetzt reaktionär? Bekenntnisse eines Altlinken (2013). Mohr lebt in Berlin Prenzlauer Berg und schreibt als freier Journalist vor allem für Welt am Sonntag und NZZ.

Eine Kooperationsveranstaltung mit der Konrad-Adenauer-Stiftung, Politisches Bildungsforum Brandenburg

Donnerstag
11.
Januar 2024
19.00 Uhr

Harald Jähner
(c) Barbara Dietl

   

Harald Jähner
„Höhenrausch: Das kurze Leben zwischen den Kriegen“

Lesung und Gespräch
Moderation: Peter Walther

Rheinsberg | Kurt Tucholsky Literaturmuseum im Schloss Rheinsberg

Karten unter:
0331-23700258
oder: 033931-39007

Eintritt: 7 / 4 €

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Deutschland 1918. Ende des Ersten Weltkriegs, Revolution, Sieg der Demokratie. Zugleich beginnt ein Siegeszug befreiter Lebensweisen. Die Inflation bringt die überlieferten Werte ins Wanken. Alles soll von Grund auf anders werden: die «Neue Frau», der «Neue Mann», «Neues Wohnen», «Neues Denken». Als es Mitte der Zwanziger auch wirtschaftlich aufwärtsgeht, wird Deutschland ein anderes Land. Frauen erobern die Rennpisten und Tennisplätze, gehen abends alleine aus, schneiden sich die Haare kurz und denken nicht ans Heiraten. Unisex kommt in Mode, Androgynes und Experimentelles. Jähner erzählt von der Erfindung der Freizeit, von Boxhallen und Tanzpalästen, und von den Hotspots der Neuen Zeit, vom Büro und Großstadtverkehr, vom Warenhaus als Glücksversprechen oder der Straße als Ort erbitterter Kämpfe. So vieles wirkt heute verblüffend modern. Die Vorliebe für Ironie, das Gradlinige und Direkte. Aber auch die Angst vor der «Entwertung aller Werte», der Herrschaft des Billigen. Ein großer Teil der Deutschen fand sich im Aufbruch nicht wieder. Als das Geld knapper wurde und die Zukunft düsterer, offenbarte sich die tiefe Spaltung der Gesellschaft und die Unfähigkeit, sie auszuhalten. Harald Jähner liefert eine Gesamtschau dieser so pulsierenden, reichen Zeit – und zeichnet das Bild eines zerrissenen Landes voll gewaltiger und erschreckender Energien. Es ist uns irritierend ähnlich und – hoffentlich – doch ganz anders.

Harald Jähner, Jahrgang 1953, war bis 2015 Feuilletonchef der "Berliner Zeitung", zugleich Honorarprofessor für Kulturjournalismus an der Universität der Künste Berlin. 2019 erschien das Buch "Wolfszeit. Deutschland und die Deutschen 1945–1955", das mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet wurde und monatelang auf der "Spiegel"-Bestsellerliste stand; es wurde in zahlreichen Ländern veröffentlicht, darunter USA und England, wo es für den renommierten Baillie-Gifford-Preis nominiert wurde. "The Times" schrieb: "Eine bewegende, faszinierende Lektüre. Jähner versteht es meisterhaft, die tragischen, schrecklichen, komischen und aufbauenden Geschichten derer zu erzählen, die dabei waren."

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Kurt Tucholsky Literaturmuseum

Donnerstag
11.
Januar 2024
19.00 Uhr

Matthias Nawrat
(c) Lorena Simmel

   

Matthias Nawrat
"Gebete für meine Vorfahren – Gedichte"

Lesung und Gespräch
Moderation: Thomas Böhm (RBB- Die Literaturagenten)
Anschließend Empfang

Berlin | Vertretung des Landes Brandenburg beim Bund | In den Ministergärten 3

Karten unter:
veranstaltungen@lv.brandenburg.de

Eintritt: frei

Mit dem Gedichtband 'Gebete für meine Vorfahren' stellt sich Matthias Nawrat erstmals als Dichter vor. Seine Gedichte sprechen von den Vergessenen der Geschichte und von denjenigen unserer Zeit. Sie sind konkret verortet in Berlin, Opole, Hyderabad oder Kabul. Sie sind Fahrten durch Landschaften und das in ihnen verborgene Wissen. Sie handeln von einer Kindheit in Polen, von Flucht und von Heimatlosigkeit. Sie befragen die europäische Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts und die der globalisierten Gegenwart. Für diesen Band erhieltt der Autor den Fontane-Literaturpreis 2023.

Matthias Nawrat, 1979 im polnischen Opole geboren, siedelte als Zehnjähriger mit seiner Familie nach Bamberg um. Er studierte in Freiburg und Heidelberg Biologie, danach am Schweizer Literaturinstitut in Biel. Für seinen Debütroman «Wir zwei allein» (2012) erhielt er u.a. den Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis, sein Roman „Unternehmer“ (2014), für den Deutschen Buchpreis nominiert, wurde u.a. mit dem Kelag-Preis und dem Bayern 2-Wortspiele-Preis ausgezeichnet. «Die vielen Tode unseres Opas Jurek» (2015), sein dritter Roman, brachte ihm den Förderpreis des Bremer Literaturpreises sowie die Alfred Döblin-Medaille ein. Matthias Nawrat lebt in Berlin.

Thomas Böhm verbrachte seine Tage als Programmleiter des Literaturhauses Köln, des internationalen literaturfestes berlin, der Gastlandauftritte Islands (2011), der Schweiz (2014) und Norwegens (2019). Er ist Moderator der Sendung "Die Literaturagenten" auf RBB radioeins, für das er zudem Lesungen mit AutorInnen wie Paul Auster, Karl Ove Knausgård und Zadie Smith organisiert.

Eine gemeinsame Veranstaltung der Vertretung des Landes Brandenburg beim Bund mit dem Brandenburgischen Literaturbüro.

Dienstag
16.
Januar 2024
19.30 Uhr

Rainald Grebe
(c) Joachim Dette

   

"Lieder im Schloss" von und mit Rainald Grebe
Sonderveranstaltung als Jubiläumszugabe, anlässlich der 20 Jahre Lausitzer LesArt auf Schloss Lübbenau.

VORVERKAUSSTART 9. OKTOBER 2023

Lübbenau | Schloß Lübbenau/Festsaal, Schloßbezirk 6

Karten unter:
info@schloss-luebbenau.de

Eintritt: 36 €

RAINALD GREBE ist bekannt für seine lakonisch-heitere Art, der Welt zu begegnen. Seit 1989 ist er als Autor, Schauspieler, Regisseur, Kabarettist sowie Musiker und Sänger auf den Bühnen Deutschlands unterwegs. Inzwischen wohnt der gebürtige Kölner in Berlin und der Uckermark und widmet sich von dort aus seit vielen Jahren verstärkt seinen musikalischen Ambitionen und veröffentlichte seitdem mal solo, mal mit seiner KAPELLE DER VERSÖHNUNG von Fans und Kritikern hochgelobte Alben, auf denen er in subtil-intelligenter Manier und voller sprachlicher Kraft seine lyrisch widerborstigen Statements über die Untiefen des Lebens verpackt. Im Juli 2023 zelebrierte Grebe in der Waldbühne Berlin den „Lebensrückblick als melancholisches Großspektakel“ (MOZ), das ihm trotz einer fortschreitenden Erkrankung neue Energie verliehen hat. Zu Schloss Lübbenau hat Grebe eine besondere Verbindung: er mag die Lesungen im Haus, das unkompliziert zugewandte Publikum der Lausitz und die Schönheit des Spreewaldes. Freuen Sie sich also auf ein ganz besonderes Programm mit einem ganz besonderen Gast.

In Kooperation mit dem Schloss Lübbenau und dem Brandenburgischen Literaturbüro, präsentiert von der Lausitzer Rundschau.

Donnerstag
25.
Januar 2024
20.00 Uhr

Daniel Kehlmann
(c) Heike Steinweg

   

Daniel Kehlmann
„Lichtspiel“

Lesung und Gespräch
Moderation Thomas Böhm

Potsdam | Waschhaus | Schiffbauergasse 6

Karten unter:
www.waschhaus.de
oder: www.literaturlandschaft.de

Eintritt: 17,00 € zzgl. Gebühren (nur verbindliche Reservierungen möglich)

RESERVIEREN

Einer der Größten des Kinos, vielleicht der größte Regisseur seiner Epoche: Zur Machtergreifung dreht G. W. Pabst in Frankreich; vor den Gräueln des neuen Deutschlands flieht er nach Hollywood. Aber unter der blendenden Sonne Kaliforniens sieht der weltberühmte Regisseur mit einem Mal aus wie ein Zwerg. Nicht einmal Greta Garbo, die er unsterblich gemacht hat, kann ihm helfen. Und so findet Pabst sich, fast wie ohne eigenes Zutun, in seiner Heimat Österreich wieder, die nun Ostmark heißt. Die barbarische Natur des Regimes spürt die heimgekehrte Familie mit aller Deutlichkeit. Doch der Propagandaminister in Berlin will das Filmgenie haben, er kennt keinen Widerspruch, und er verspricht viel. Während Pabst noch glaubt, dass er dem Werben widerstehen, dass er sich keiner Diktatur als der der Kunst fügen wird, ist er schon den ersten Schritt in die rettungslose Verstrickung gegangen. Daniel Kehlmanns Roman über Kunst und Macht, Schönheit und Barbarei ist ein Triumph. Lichtspiel zeigt, was Literatur vermag: durch Erfindung die Wahrheit hervortreten zu lassen.
Daniel Kehlmann, 1975 in München geboren, wurde für sein Werk unter anderem mit dem Candide-Preis, dem Per-Olov-Enquist-Preis, dem Kleist-Preis, dem Thomas-Mann-Preis und dem Friedrich-Hölderlin-Preis ausgezeichnet. Sein Roman Die Vermessung der Welt war eines der erfolgreichsten deutschen Bücher der Nachkriegszeit, und auch sein Roman Tyll stand monatelang auf den Bestsellerlisten und gelangte auf die Shortlist des International Booker Prize. Daniel Kehlmann lebt in Berlin.

In Kooperation mit dem Waschhaus Potsdam und dem Literaturladen Wist

Dienstag
30.
Januar 2024
19.00 Uhr

Olaf Scholz
(c) Maximilian König

Juli Zeh
(c) Thomas Müller

 

In Zeiten des Umbruchs.
Die Schriftstellerin Juli Zeh im Gespräch mit Olaf Scholz

Moderation: Harald Asel

Potsdam | Nikolaisaal | W.-Staab-Str.11

Ausverkauft!

Karten unter:
www.nikolaisaal.de

Eintritt: 14 / 12 € (zzgl. Gebühren, Verkauf ab 10.07.2023)

Die Brandenburger Schriftstellerin Juli Zeh hat in ihren Büchern stets gesellschaftlich kontroverse Themen aufgegriffen. Zum ersten Mal spricht sie mit Olaf Scholz in dessen Wahlheimat Potsdam über die Risse und Spannungen in der Gesellschaft und das Verhältnis von Kunst und Politik. Moderiert wird das Gespräch von Harald Asel.

Eine Veranstaltung des Brandenburgischen Literaturbüros, präsentiert von rbb24 Inforadio, Deutschlandradio Kultur und der Märkischen Allgemeinen.

Sonntag
11.
Februar 2024
11.00 Uhr

Manfred Görtemaker
(c) Ralf Hirschberger

   

Manfred Görtemaker
"Der Stellvertreter. Eine Biographie"
Die erste große Biographie über Rudolf Hess

Lesung & Gespräch
Moderation: Harald Asel

Potsdam | Villa Quandt | Große Weinmeisterstraße 46/47

Karten unter:
0331 / 2801403

Eintritt: 12 / 10 €

RESERVIEREN

"Welch ein Anblick für die Welt", notierte Joseph Goebbels geschockt in seinem Tagebuch. "Ein geistig zerrütteter zweiter Mann nach dem Führer. Grauenhaft und unausdenkbar." Da war Rudolf Hess soeben zu seinem mysteriösen Flug nach England aufgebrochen, um im Alleingang Frieden zu stiften. Wer war dieser von Rätseln umgebene Mann, der wie ein Schatten Hitlers wirkte, in Nürnberg zu lebenslanger Haft verurteilt wurde und nach seinem Tod in Spandau zu einer Ikone der Neo-Nazis werden sollte? Der in Potsdam lebende Zeithistoriker Manfred Görtemaker legt die erste grundlegende Biographie vor, die mit neuen Quellen einen außergewöhnlich präzisen Einblick in die Chefetage des NS-Regimes ermöglicht.

Manfred Görtemaker hat fast zwanzig Jahre lang an dieser akribisch recherchierten Biographie gearbeitet. Erstmals konnte er ca. 4 100 Briefe und 50 000 Blatt Schriftwechsel aus dem Hess-Nachlass im Berner Bundesarchiv auswerten, mit einer Sondergenehmigung die Papiere von Lord Selkirk of Douglas, zu dem Hess nach Schottland flog, einsehen sowie eine beeindruckende Zahl von weiteren bislang unerschlossenen Archivalien heranziehen. Das Resultat ist ein ungemein plastisches Lebensbild des Mannes, der von Anfang an mit Hitler durch dick und dünn ging, dessen wachsende Machtfülle wie ein Alter Ego verwaltete und über dessen Einfluss als "Stellvertreter des Führers" sich kein Rivale Illusionen machte.

Manfred Görtemaker, geb. 1951, war bis zu seiner Emeritierung Professor für Neuere Geschichte an der Universität Potsdam; Gastprofessuren und Fellowships u.a. an der Duke University, in Oxford und Bologna. Er hat zahlreiche Bücher zur deutschen und europäischen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts verfasst. Er lebt mit seiner Frau Heike Görtemaker in Kleinmachnow.

Mittwoch
06.
März 2024
20.00 Uhr

Abdel Samad Hamed
(c) Christine Fenzl

   

Hamed Abdel-Samad
"Islam. Eine kritische Geschichte"

Lesung und Gespräch
Moderation: Ingo Kahle

Potsdam | Villa Quandt | Große Weinmeisterstraße 46/47

Karten unter:
0331 / 2804103

Eintritt: 15 € (nur verbindliche Reservierungen möglich)

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Spätestens seit dem feigen Angriff der Hamas auf Juden in Israel vom 7. Oktober 2023 stellt sich in Deutschland die Frage nach dem muslimischen Antisemitismus in Deutschland auf neue Weise. Hamed Abdel-Samad analysiert die Geschichte des Islam, um zu zeigen, was Europa noch erwartet. Ob das mittelalterliche oder das aufgeklärte Europa, der Islam positionierte sich immer als Antithese. Er baute sein Reich auf den Trümmern des römischen Imperiums und sah sich als der legitime Anführer der Welt. Der Machtverlust, der mit dem Ende des Osmanischen Reiches einherging, hat daran nichts geändert. Heute kommen Muslime nach Europa nicht mehr als Eroberer, sondern als meist friedliche Migranten, doch der Islamismus wandert mit ein und will sein Projekt in Europa vollenden. Abdel-Samad warnt eindringlich: »Wir müssen über den Islam wieder reden, denn von seiner Zukunft hängt auch die Zukunft Europas ab.«. Der seit Jahren von Fanatikern bedrohte Autor stellt sich seit vielen Jahren gegen die Islamisierungstendenzen in Europa. Das Buch stellt die Summe seines Denkens dar; es ist sein bislang wichtigstes Buch.

Hamed Abdel-Samad, geboren 1972, studierte Sprachen und Politik. Er arbeitete für die UNESCO, am Lehrstuhl für Islamwissenschaft in Erfurt und am Institut für Jüdische Geschichte und Kultur in München, er war Mitglied der Deutschen Islam Konferenz. Seine Bestseller sorgen für Aufsehen: ›Aufklärung durch Tabubruch‹ (ZDF-Aspekte). Wegen seiner Tabubrüche wurde 2013 eine Fatwa gegen ihn verhängt, seither lebt er unter permanentem Polizeischutz.

Eine Kooperationsveranstaltung mit der Konrad-Adenauer-Stiftung, Politisches Bildungsforum Brandenburg.

Sonntag
10.
März 2024
11.00 Uhr

Monika_Maron
(c) Jonas_Maron

   

Matinee in der Villa Quandt
Monika Maron „ Das Haus“

Lesung & Gespräch
Moderation: Hendrik Röder

Potsdam | Villa Quandt | Große Weinmeisterstraße 46/47

Karten unter:
0331 / 2801403

Eintritt: 12 / 10 €

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Der neue Roman von Monika Maron!

Katharina, Tierärztin im Ruhestand, erbt ein abgelegenes Gutshaus nordöstlich von Berlin. Schnell ist die Idee geboren, dort eine Kommune mit Freunden einzurichten, um den steigenden Mietpreisen in Berlin zu entfliehen und im Alter nicht allein zu sein. Bei Eva, Katharinas Freundin, sträubt sich zunächst alles gegen die Vorstellung, mit Menschen jenseits der Sechzig zusammenzuziehen. Doch dann lässt sie sich notgedrungen auf das Experiment ein und akzeptiert einen Neuanfang. Das Haus ist ein ebenso ergreifender wie weiser Gesellschaftsroman, in dem Monika Maron universelle Themen des Lebens, der Liebe und des Alters neu verhandelt.

Monika Maron, geboren 1941 in Berlin, ist eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen der Gegenwart. Sie wuchs in der DDR auf, übersiedelte 1988 in die Bundesrepublik nach Hamburg und lebt seit 1993 wieder in Berlin. Sie veröffentlichte zahlreiche Romane und mehrere Essaybände. Ausgezeichnet wurde sie mit zahlreichen Preisen, darunter der Kleistpreis (1992), der Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Homburg (2003), der Deutsche Nationalpreis (2009), der Lessing-Preis des Freistaats Sachsen (2011) und der Ida-Dehmel-Literaturpreis (2017).

Donnerstag
18.
April 2024
19.30 Uhr

Jörg Hartmann
(c) Silvia Medina

   

Potsdamer Buchpremiere
Jörg Hartmann „Der Lärm des Lebens“

Lesung und Gespräch
Moderation Knut Elstermann

Potsdam | Hans Otto Theater | Schiffbauergasse 11

Karten unter:
0331 / 2804103
oder: 0331 / 9811-8 | kasse@hansottotheater.de

Eintritt: 18 / 16 € (nur verbindliche Reservierungen möglich)

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In «Der Lärm des Lebens» erzählt Jörg Hartmann auf hinreißende Weise seine Geschichte und die seiner Eltern und Großeltern. Es ist eine Liebeserklärung an die Kraft der Familie – und an den Ruhrpott. Ob es um die Situation seiner gehörlosen Großeltern im Nationalsozialismus geht, das Leben seiner Mutter als Pommesbudenbesitzerin, die Demenzerkrankung seines Vaters, der Dreher und leidenschaftlicher Handballer war, die vielen skurrilen Erlebnisse in der Großfamilie oder um Schlüsselbegegnungen, die er als Schauspieler hatte – immer hält Hartmann die Balance zwischen Tragik und Komik.
Er hat dabei einen kraftvollen Erzählton – persönlich, berührend, humorvoll. Und fragt: Warum kehren wir immer wieder zu unseren Wurzeln zurück? Es geht Hartmann darum, den Kreislauf des Lebens zu fassen: Eltern und Kinder, Anfang und Ende, Aufbruch und Ankunft, Werden und Vergehen – eben alles, was zum geliebten Lärm des Lebens gehört. Ein weises, geschichtenpralles Buch über Herkunft und Heimat – und den Wunsch, sich davon zu lösen und in die Welt zu ziehen. Eine Éducation sentimentale und, wie nebenbei, eine Mentalitätsgeschichte der Bundesrepublik.

Jörg Hartmann gehört zu den bedeutendsten deutschen Charakterdarstellern. 1969 geboren, wuchs er in Herdecke, im Ruhrpott, auf. Nach seiner Schauspielausbildung und verschiedenen Theaterengagements wurde er 1999 Ensemblemitglied der Berliner Schaubühne. Fernsehproduktionen wie «Weissensee» oder der Dortmund-Tatort, in dem er Kommissar Faber spielt, machten ihn einem breiten Publikum bekannt; im Kino war er etwa in «Wilde Maus» oder zuletzt in «Sonne und Beton» zu sehen. Jörg Hartmann wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Deutschen Fernsehpreis, der Goldenen Kamera und dem Grimme-Preis. Für den Tatort «Du bleibst hier» (2023) schrieb er das Drehbuch. Er hat drei Kinder und lebt mit seiner Familie in Potsdam.

In Kooperation mit dem Hans Otto Theater

Samstag
20.
April 2024
16.00 Uhr

Matthias Glaubrecht
(c) Sebastian Engels

   

Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa 2023
Matthias Glaubrecht
„Dichter, Naturkundler, Welterforscher: Adelbert von Chamisso und die Suche nach der Nordostpassage“

Lesung & Gespräch
Moderation: Hendrik Röder

Bliesdorf - OT Kunersdorf | Chamisso-Museum Kunserdorf

Karten unter:
033 456 - 15 12 27
oder: info@chamisso-museum.de

Eintritt: 12 / 10 €

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Die bewegte Lebensgeschichte eines Heimatlosen zwischen Krieg, Kunst, Wissenschaft und Weltumseglung.

Als Flüchtling kam Adelbert von Chamisso in den Wirren der französischen Revolution nach Deutschland. Seine Heimat und seine Sprache hatte er verloren – in der Fremdsprache Deutsch begann er zu dichten, erfand die Gestalt des schattenlosen Peter Schlemihl und wurde damit berühmt. Aber damit war er nicht angekommen, im Gegenteil: In einer Zeit, in der selbst die Fahrt zur nächsten Stadt noch ein Abenteuer war, zog es ihn hinaus in die Welt. Als Mitglied einer Forschungsreise auf der Suche nach der legendären Nordostpassage fand er als Naturkundler unbekannte Pflanzenarten und deckte Naturgesetze auf, die noch Darwin beeindruckten. Seinem Schlemihl nicht unähnlich verfasste er glänzende, poetische Berichte über seine dreijährige Weltreise.

Matthias Glaubrecht hebt bei seiner detektivischen Spurensuche in Museumssammlungen und in Chamissos Nachlass einen bis heute übersehenen Schatz. In dieser Biographie eines Heimatlosen können wir endlich den ganzen Chamisso entdecken. Er zeigt erstmals in aller Deutlichkeit, wie bei dieser Ausnahmegestalt zugleich Literatur und naturkundliche Erkenntnis entstanden, was Chamisso selbst aus seiner Weltreise machte und was die Nachwelt aus ihm.

Der Evolutionsbiologe, Biosystematiker und Wissenschaftshistoriker Matthias Glaubrecht, Jahrgang 1962, ist Professor für Biodiversität der Tiere an der Universität Hamburg und wissenschaftlicher Leiter des geplanten neuen Hamburger Naturkundemuseums (Evolutioneum) am Leibniz-Institut zur Analyse des Biodiversitätswandels (LIB). Er war Gründungsdirektor des ehemaligen Centrums für Naturkunde der Universität Hamburg und Leiter der Abteilung Forschung am Museum für Naturkunde Berlin. Glaubrecht ist Autor mehrerer Bücher, darunter eine Biographie über Charles Darwin und „Am Ende des Archipels – Alfred Russel Wallace“.

Sonntag
21.
April 2024
11.00 Uhr

Matthias Glaubrecht
(c) Sebastian Engels

   

Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa 2023
Matthias Glaubrecht
„Dichter, Naturkundler, Welterforscher: Adelbert von Chamisso und die Suche nach der Nordostpassage“

Lesung & Gespräch
Moderation: Hendrik Röder

Potsdam | Villa Quandt | Große Weinmeister Str. 46/47

Karten unter:
0331-2804103

Eintritt: 12 / 10 €

RESERVIEREN

Die bewegte Lebensgeschichte eines Heimatlosen zwischen Krieg, Kunst, Wissenschaft und Weltumseglung.

Als Flüchtling kam Adelbert von Chamisso in den Wirren der französischen Revolution nach Deutschland. Seine Heimat und seine Sprache hatte er verloren – in der Fremdsprache Deutsch begann er zu dichten, erfand die Gestalt des schattenlosen Peter Schlemihl und wurde damit berühmt. Aber damit war er nicht angekommen, im Gegenteil: In einer Zeit, in der selbst die Fahrt zur nächsten Stadt noch ein Abenteuer war, zog es ihn hinaus in die Welt. Als Mitglied einer Forschungsreise auf der Suche nach der legendären Nordostpassage fand er als Naturkundler unbekannte Pflanzenarten und deckte Naturgesetze auf, die noch Darwin beeindruckten. Seinem Schlemihl nicht unähnlich verfasste er glänzende, poetische Berichte über seine dreijährige Weltreise.

Matthias Glaubrecht hebt bei seiner detektivischen Spurensuche in Museumssammlungen und in Chamissos Nachlass einen bis heute übersehenen Schatz. In dieser Biographie eines Heimatlosen können wir endlich den ganzen Chamisso entdecken. Er zeigt erstmals in aller Deutlichkeit, wie bei dieser Ausnahmegestalt zugleich Literatur und naturkundliche Erkenntnis entstanden, was Chamisso selbst aus seiner Weltreise machte und was die Nachwelt aus ihm.

Der Evolutionsbiologe, Biosystematiker und Wissenschaftshistoriker Matthias Glaubrecht, Jahrgang 1962, ist Professor für Biodiversität der Tiere an der Universität Hamburg und wissenschaftlicher Leiter des geplanten neuen Hamburger Naturkundemuseums (Evolutioneum) am Leibniz-Institut zur Analyse des Biodiversitätswandels (LIB). Er war Gründungsdirektor des ehemaligen Centrums für Naturkunde der Universität Hamburg und Leiter der Abteilung Forschung am Museum für Naturkunde Berlin. Glaubrecht ist Autor mehrerer Bücher, darunter eine Biographie über Charles Darwin und „Am Ende des Archipels – Alfred Russel Wallace“.

Sonntag
05.
Mai 2024
11.00 Uhr

Rüdiger Safranski
(c) Peter Andreas Hassiepen

   

Matinee in der Villa Quandt Rüdiger Rüdiger Safranski
“Kafka. Um sein Leben schreiben.“

Moderation: Peter Walther

Potsdam | Villa Quandt | Große Weinmeisterstraße 46/47

Karten unter:
0331-2804103

Eintritt: 15 €

RESERVIEREN

„Ich habe kein literarisches Interesse, sondern bestehe aus Litteratur, ich bin nichts anderes und kann nichts anderes sein", schrieb Franz Kafka an seine Verlobte Felice Bauer. Das Schreiben war seine Existenz, die ihm mehr bedeutete als ein vollendetes Werk. Rüdiger Safranski beobachtet Franz Kafka beim Schreiben, um den Geheimnissen seiner Texte näher zu kommen. In dessen Briefen liest er von den Augenblicken des Glücks, die Kafka am Schreibtisch erlebt, und von Momenten, in denen ihm die Welt vollkommen fremd erscheint. Versteht man Kafkas Bücher als Zeugnisse solcher Grenzerfahrungen, entfalten ihre Geheimnisse eine ganz unmittelbare Kraft. Eine solche Lektüre führt ins Zentrum eines Werks, das zu den Höhepunkten der Weltliteratur zählt.

Rüdiger Safranski, geboren 1945, studierte Philosophie, Germanistik, Geschichte und Kunstgeschichte. Wissenschaftlicher Assistent, Herausgeber und Redakteur der Berliner Hefte, Dozent in der Erwachsenenbildung, seit 1986 freier Autor. Für sein in zahlreiche Sprachen übersetztes Werk wurde er u.a. mit dem Thomas-Mann-Preis (2014), mit dem Ludwig-Börne-Preis (2017) und dem Deutschen Nationalpreis (2018) ausgezeichnet. Zuletzt erschienen: Hölderlin. Komm! ins Offene, Freund! Biographie (2019), Klassiker! (2019, mit Michael Krüger und Martin Meyer), Einzeln sein (2021) und Kafka. Um sein Leben schreiben (2024). Rüdiger Safranski lebt in Badenweiler.