Veranstaltungen in Lübbenau

Eintrittsermäßigung gilt für Schüler, Studenten, Arbeitssuchende sowie Schwerbehinderte und Inhaber eines FreiwilligenPasses des Landes Brandenburg

Dienstag
20.
Januar 2026
19.00 Uhr
Volker Kutscher<br>(c) Andreas Chudowski

Volker Kutscher
(c) Andreas Chudowski

Thomas Böhm<br>(c) radioeins / Jochen Saupe

Thomas Böhm
(c) radioeins / Jochen Saupe

 

Volker Kutscher
„Rath. Das Gesamtwerk – Ein Rückblick“

Lesung und Gespräch
Moderation: Thomas Böhm (rbb)

Lübbenau | Schloß Lübbenau | Schloßbezirk 6

Karten unter:
03542 / 8730
oder: www.schloss-luebbenau.de

Eintritt: 28 €

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Familie Rath steuert auf ein dramatisches Ende zu: Gereon hat nach der Rückkehr aus den USA ein Versteck in Rhöndorf bei Bonn bezogen und schlägt sich nach Berlin durch, um Charly beizustehen. Sie muss Hannah Singer aus den Wittenauer Heilstätten befreien und Fritze verteidigen, der unter Mordverdacht gerät. Der Judenhass wächst und mit der Reichspogromnacht kulminiert eine Entwicklung, die Charly vorhergesehen und Gereon lange geleugnet hat. Damit ist beiden klar: Ein Leben in Deutschland ist so nicht mehr möglich, Widerstand ist geboten. Haben sie eine gemeinsame Zukunft und wo würde die liegen? Mit gewohnt hoher Spannung, historischer Tiefenschärfe und psychologischer Figurenzeichnung bringt Volker Kutscher seine Erfolgsserie zu einem offenen Abschluss.
Der Abend bietet einen Blick auf das gesamte zehnbändige Werk, beleuchtet noch einmal die besondere Verknüpfung von Geschichtsbetrachtung, Literatur und Unterhaltung im Gewand des Kriminalromans.

Volker Kutscher arbeitete nach dem Studium der Germanistik, Philosophie und Geschichte als Tageszeitungsredakteur und Drehbuchautor, bevor er seinen ersten Kriminalroman schrieb. Er lebt als freier Autor in Köln und Berlin.
Mit dem Roman Der nasse Fisch, dem Auftakt seiner Krimiserie um Kommissar Gereon Rath im Berlin der Dreißigerjahre, gelang ihm auf Anhieb ein großer Erfolg, dem bisher acht weitere folgten. Die Reihe ist die Vorlage für die internationale Fernsehproduktion Babylon Berlin.

Eine Kooperationsveranstaltung des Brandenburgischen Literaturbüros und des Schlosses Lübbenau mit Unterstützung durch die Lausitzer Rundschau.

Dienstag
10.
März 2026
19.00 Uhr
Götz Aly<br>(c) Susanne Schleyer

Götz Aly
(c) Susanne Schleyer

   

Lausitzer LesART
Götz Aly
"Wie konnte das geschehen? Deutschland 1933 bis 1945!"

Lesung und Gespräch
Moderation: Hendrik Röder

Lübbenau | Schloß Lübbenau | Schloßbezirk 6

Karten unter:
03542 / 8730
oder: www.schloss-luebbenau.de

Eintritt: 14 €

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Götz Aly zählt zu den bekanntesten Autoren zur Geschichte des Nationalsozialismus und des Holocaust – hier stellt er die zentrale Frage: Wie konnte das geschehen?
In einer schweren Krise wurde die NSDAP 1932 zur mit Abstand stärksten Partei gewählt. Bald konnte sie die Macht übernehmen und auf wachsende gesellschaftliche Zustimmung bauen. Hitler brauchte den Krieg – das Volk fürchtete sich davor. Dennoch terrorisierten schließlich 18 Millionen deutsche Soldaten Europa. Wie kam es dazu? Warum beteiligten sich Hunderttausende an beispiellosen Massenmorden?
Die Antwort ist vielschichtig. Die NSDAP versprach den Deutschen Aufstieg und Wohlstand, zugleich hielt man die Menschen in Bewegung, keine Atempause, keine Zeit zum Nachdenken, so ging es Richtung Krieg. Als der Glaube an einen Sieg nachließ, wurde aus der Volksgemeinschaft eine Verbrechensgemeinschaft. Jeder konnte wissen, welche Schuld die Deutschen auf sich luden, die Angst vor dem, was nach einer Niederlage geschehen würde, wurde bewusst geschürt.
Götz Aly schildert in einer fesselnden Erzählung die Herrschaftsmethoden, mit denen die NS-Machthaber Millionen Deutsche in gefügige Vollstrecker oder in vom Krieg abgestumpfte Mitmacher verwandelten – und von denen nicht wenige beängstigend aktuell sind.
Götz Aly ist Historiker und Journalist. Er arbeitete für die »taz«, die »Berliner Zeitung« und als Gastprofessor. Seine Bücher werden in viele Sprachen übersetzt. 2002 erhielt er den Heinrich-Mann-Preis, 2003 den Marion-Samuel-Preis, 2012 den Ludwig-Börne-Preis. Bei S. Fischer erschienen von ihm u.a. 2011 »Warum die Deutschen? Warum die Juden? Gleichheit, Neid und Rassenhass 1800-1933« sowie 2013 »Die Belasteten. ›Euthanasie‹ 1939-1945. Eine Gesellschaftsgeschichte«. Im Februar 2017 erschien seine große Studie über die europäische Geschichte von Antisemitismus und Holocaust »Europa gegen die Juden 1880–1945«. Für dieses Buch erhielt er 2018 den Geschwister-Scholl-Preis.

Eine Veranstaltung des Brandenburgischen Literaturbüros, des Schlosses Lübbenau und der Lausitzer Rundschau.
Eine Kooperationsveranstaltung mit der Konrad-Adenauer-Stiftung, Politisches Bildungsforum Brandenburg.

Dienstag
19.
Mai 2026
19.00 Uhr
Christoph Hein<br>(c) Suhrkamp Verlag

Christoph Hein
(c) Suhrkamp Verlag

   

Lausitzer LesART
Christoph Hein "Das Narrenschiff"

Lesung und Gespräch
Moderation: Peter Walther

Lübbenau | Schloß Lübbenau | Schloßbezirk 6

Nur verbindliche Kartenkäufe möglich!

Karten unter:
03542 / 8730
oder: www.schloss-luebbenau.de

Eintritt: 25 €

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Ein Staat wird – wie alle Staaten – gegründet für alle Ewigkeit und verschwindet nach vierzig Jahren nahezu spurlos. Sind die Menschen, die dort einmal lebten, dem Vergessen anheimgefallen und ihre Träume nur ein kurzer Hauch im epochalen Wind der Zeitläufte? In seinem fulminanten Gesellschaftsroman lässt Christoph Hein Frauen und Männer aufeinandertreffen, denen bei der Gründung der DDR unterschiedlichste Rollen zuteilwerden, begleitet sie durch die dramatischen Entwicklungen einer im Werden befindlichen Gesellschaft, die das bessere Deutschland zu repräsentieren vermeint und doch von einem Scheitern zum nächsten eilt.
Überzeugte Kommunisten, ehemals begeisterte Nazis, in Intrigen verstrickte Funktionäre, ihre Bürgerlichkeit in den Realsozialismus hinüberrettende Intellektuelle, Schuhverkäufer, Kellner, Fabrikarbeiter, Hausmeister und selbst ein hoher Stasi-Mann erkennen auf die eine oder andere Art ihre Zugehörigkeit zu einer unfreiwilligen Mannschaft an Bord eines Gemeinwesens, das sie zunehmend als Narrenschiff wahrnehmen und dessen Kurs auf immer bedrohlichere historische Klippen ausgerichtet ist.

Christoph Hein, geboren 1944 in Heinzendorf/Schlesien, aufgewachsen in Bad Düben bei Leipzig, lebt als freier Schriftsteller in Havelberg. Er gilt als der Chronist der DDR und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Seine Romane sind SPIEGEL-Bestseller.

Eine Veranstaltung des Brandenburgischen Literaturbüros, der Lausitzer Rundschau und des Brandenburgischen Literaturbüros

Freitag
13.
November 2026
18.00 Uhr
Marianne Ludes (c) Simon Detel<br>
Pete Heuer (c) Hendrik Hartung<br>
Lutz Seiler (c) Jürgen Bauer<br>
Jens Sparschuh (c) Joachim Gern

Marianne Ludes (c) Simon Detel
Pete Heuer (c) Hendrik Hartung
Lutz Seiler (c) Jürgen Bauer
Jens Sparschuh (c) Joachim Gern

   

„Brandenburg liest“
Der lange Abend der Brandenburgischen Literatur

Für Essen & Trinken ist gesorgt.

Lübbenau | Schloß Lübbenau | Schloßbezirk 6

Karten unter:
www.schloss-luebbenau.de

Eintritt: 15 €

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Vier auf einen Streich! Wann hat man schon die Möglichkeit, vier Autoren und Autorinnen an einem Abend zu erleben? Die Veranstaltung auf Schloß Lübbenau vereint in diesem Jahr ganz unterschiedliche Formen des Romans. Der Besucher bekommt einen Einblick in das großartige und vielfältige Schaffen brandenburgischer Autoren.
Mit Marianne Ludes „Trio mit Tiger“
Pete Heuer „Nenn es nicht Lüge, sag Geheimnis“
Lutz Seiler „Das tickende Herz“ und
Jens Sparschuh „Der Waldmeister"

Veranstalter: Brandenburgisches Literaturbüro und Schloss Lübbenau mit freundlicher Unterstützung durch die Land Brandenburg Lotto GmbH und das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, präsentiert von der Lausitzer Rundschau.